Flüchtlinge – Stronach/Lugar: Kein Kuhhandel mit der Türkei!

Wien (OTS) - „Der Preis, den die Türkei von der EU bei der Lösung der Flüchtlingsfrage verlangt, ist wohl zu hoch. Wir brauchen zwar rasch Schutzzonen für die hunderttausenden Flüchtlinge – aber die EU darf keinen Kuhhandel eingehen!", mahnt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar. Zunächst müsse das Verhalten der Türkei gegenüber dem IS genau beleuchtet werden. So stelle sich laut Lugar die Frage: "Hat die Türkei den IS-Kriegern Tag für Tag tausende Liter Rohöl billig abgekauft und damit indirekt Waffenkäufe ermöglicht?"

„Es gibt viele strittige Kernpunkte bei den Beitrittsverhandlungen. Jetzt in einer Panikaktion einfach mehrere Milliarden Euro in die Türkei zu schicken und auch noch Reise- und Wirtschaftsbeschränkungen aufzuheben ist jedenfalls der falsche Weg“, so Lugar, der darauf hinweist, „dass die Türkei nicht das einzige Land ist, das Flüchtlinge beherbergen würde, auch Jordanien hat sich ja dazu bereiterklärt!"

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