Mückstein: HIV-Infektion am Arbeitsplatz nicht länger verschweigen müssen

Grüne: Aufklärungs-, Präventions- und Bewusstseinsarbeit ausbauen

Wien (OTS) - „In Österreich ist die Zahl der Neuinfektionen stabil, 2013 waren es 481 und 403 Fälle im Jahr 2014. Das zeigt aber auch, dass es jeden Tag mindestens eine HIV-Diagnose gibt“, sagt die Gesundheitssprecherin der Grünen, Eva Mückstein, anlässlich des morgigen Welt-Aids-Tages.

Der Welt-Aids-Tag 2015 steht unter dem Motto „On the fast track to end AIDS“, die Mission von UNAIDS ist es, Neuinfektionen mit dem HI-Virus einzudämmen.

„Leider müssen die meisten ihre Infektion verschweigen, da soziale Ausgrenzung und Diskriminierung immer noch stattfindet“, sagt Mückstein. Durch die gute Behandelbarkeit einer HIV-Infektion sind die meisten der ca. 10.000 HIV-positiven Menschen in Österreich berufstätig.

„HIV sollte eher als chronische Erkrankung wahrgenommen werden", sagt Mückstein, "dazu ist es notwendig, Aufklärungs-, Informations- und Bewusstseinsarbeit zu verstärken". In diesem Zusammenhang ist es erfreulich, dass zumindest der Fortbestand aller Aids-Hilfen in Österreich gesichert werden konnte.

"Nur durch wohnortnahe Beratungsstellen kann die Bevölkerung ausreichend informiert werden und sich anonym testen lassen. Beides ist für eine erfolgreiche Präventionsarbeit unverzichtbar", stellt Mückstein fest. Nach einer raschen Diagnose kann ein möglichst früher Behandlungsbeginn zu einer guten Lebensqualität für die Betroffenen führen.

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