FPÖ-Kickl: Türken-Deal der EU ist trojanisches Pferd

Wien (OTS) - „Europa schafft sich jetzt endgültig ab und zieht ein gewaltiges Trojanisches Pferd auf europäischen Boden. Die Visapflicht für 80 Millionen Türken abzuschaffen, um ein paar Millionen Flüchtlinge abzuhalten, ist absurd. Damit öffnet die EU erst recht die Büchse der Pandora und macht sich für alle Zeiten von der Türkei abhängig und erpressbar“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl.

„Es ist Betrug an der Bevölkerung so zu tun als würde die Türkei für die Milliarden Euro, die ihr die EU schenkt, und die Zugeständnisse, die sie ihr macht, den Migrantenstrom nach Europa aufhalten. Denn gleichzeitig will ja eine Gruppe von wenigen Ländern, darunter Österreich, der Türkei 400.000 Flüchtlinge abnehmen“, so Kickl weiter.

„Es ist ebenso absurd die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei weiterzuführen, einem Land, in dem Werte wie Menschenrechte oder Pressefreiheit nichts gelten, und der Türkei die Grenzsicherung zu überlassen, wissend, dass Griechenland bestens dafür ausgerüstet wäre, eine lückenlose Grenzsicherung durchzuführen“, so Kickl.

„Europa muss selbst das Heft in die Hand nehmen und wenn das – was absehbar ist – nicht passiert, muss die österreichische Regierung selbst für den Schutz ihrer Bevölkerung sorgen. Erster Schritt:
Lückenlose Grenzkontrollen und eine Obergrenze bei der Aufnahme von Asylwerbern. Da diese Obergrenze bereits erreicht ist, kann es nur heißen: Stopp!“, so Kickl. „Die Türkei ist kein europäisches Land und wird nie ein Teil Europas sein. All den Regierenden, die meinen, es sei anders, empfehle ich dringend, ein paar Monate in Molenbeek zu verbringen. Dort bekommen sie einen Vorgeschmack dessen, was uns dank ihrer Politik in ganz Europa blühen wird, vielleicht holt sie das in die Realität zurück“, so Kickl.

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