MA 48-Abschleppdienst im Sinne der Sicherheit für die Wienerinnen und Wiener

Stressfreie Vorweihnachtszeit: Öffis nützen!

Wien (OTS) - Das vergangene 1. Adventwochende wurde auch heuer für den Besuch von Weihnachtsmärkten und weihnachtliche Einkäufe genutzt:
Wie jedes Jahr war der Abschleppdienst der MA 48 gefordert, um Einfahrten, Busparkplätze, Behindertenzonen frei zu halten bzw. um freie Fahrt für Einsatzkräfte und den die öffentlichen Verkehrsmittel zu ermöglichen. Trotz vorprogrammiertem Parkplatzmangel entscheiden sich viele für eine Anreise mit dem PKW, anstatt bequem auf das gut ausgebaute öffentliche Wiener Verkehrsnetz umzusteigen. Die freie, unbehinderte und rasche Zufahrt von Rettungskräften zu Unfallstellen muss jederzeit möglich sein. Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit insgesamt 219 Fahrzeugen am 1. Adventwochenende um rund 6 % weniger Fahrzeuge von Freitag bis Sonntag abgeschleppt als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Im Sinne einer stressfreien Weihnachtszeit, appelliert die MA 48, an den kommenden Adventwochenenden die öffentlichen Verkehrsmittel zu verwenden. Die Kosten (Polizeistrafe, Abschleppgebühr, Verwaltungsgebühr) für das illegale Abstellen des Fahrzeugs können sicherlich besser investiert werden.

Hotspots sind traditionell die Umgebung der zahlreichen Adventmärkte und Einkaufszentren, aber auch Lade- und Behindertenzonen bzw. Haltestellenbereiche, wo verkehrsbehindernd abgestellte Fahrzeuge entfernt werden müssen.

Auf der Arbeiterstrandbadstraße und im Bereich des Schlosses Schönbrunn gelten während der Adventszeit für PKWs temporäre Halteverbote. Diese Parkplätze werden benötigt, um die zahlreichen Touristenbusse aufzunehmen. Die Hinweise wurden bereits eine Woche vor Beginn der Adventszeit angebracht, um böse Überraschungen zu vermeiden und gelten an allen vier Adventwochenenden.

Abseits der Adventmärkte konzentrieren sich die Abschleppungen auf jene Ein- und Ausfahrtsstraßen, in denen ein temporäres Halte- und Parkverbot gilt, etwa auf der Triester Straße, am Gürtel, auf der Zweier-Linie oder der Lände.

Der Abschleppdienst der MA 48

Einsatzkräfte müssen jederzeit und ungehindert zu Unfallstellen oder Bränden fahren können. Eine Verzögerung von wenigen Minuten kann fatale Folgen für die Betroffenen haben. Der Anlass für die Gründung einer eigenen Abschleppgruppe bei der MA 48 im Jahr 1974 war ein trauriger: Eine Frau kam bei einem Wohnungsbrand in der Wiener Innenstadt ums Leben, da der Feuerwehr von falsch geparkten Fahrzeugen die Zufahrt versperrt war.

Für die MA 48 ist das Abschleppen kein Gewinn, sondern ein Kostenersatz für den allgemeinen Aufwand ihrer Tätigkeit im Sinne der Sicherheit der Wienerinnen und Wiener.

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Öffentlichkeitsarbeit MA 48
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