ÖGB-Thum fordert Reform der Pensionskommission

Ablehnung des Pensionsgutachtens ist nur Spitze des Eisberges

Wien (OTS) - Die Pensionskommission werde derzeit von jenen Kräften domminiert, die einerseits eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters fordern und gleichzeitig dafür sorgen, dass ältere Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Werner Thum, Vorsitzender der ÖGB-PensionistInnen, fordert daher eine grundlegende Reform der Pensionskommission wie es übrigens im Regierungsübereinkommen vorgesehen ist.++++

„Wirtschaftsvertreter und selbsternannte Experten reden ständig von länger Arbeiten und später in Pension gehen, gleichzeitig werden ältere Menschen oft unter fadenscheinigsten Gründen aus den Betrieben gedrängt“, kritisiert Thum dieses Doppelspiel. Die Ablehnung des Pensionsgutachten sei daher nur die Spitze des Eisberges um dieses Spiel zu vertuschen. Gleichzeitig sollen die Menschen damit, so der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen, in die Arme der privaten Pensionsversicherer getrieben werden.

Thum betonte, dass die in den vergangenen Jahren eingeleiteten Reformen und Maßnahmen zum späteren Pensionsantritt ohne die Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters greifen. „Wenn die Arbeitgeber mehr in alternsgerechte Arbeitsplätze investieren würden und weniger ins Feuern älterer Menschen, dann wären die Effekte der Reformen noch viel spürbarer“, stellt Thum fest.

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB-Kommunikation
Franz Fischill
Tel.: (01) 534 44/39 266
Mobil: 0664/814 63 11
e-mail: franz.fischill@oegb.at
www.oegb.at
www.facebook.at/oegb.at
www.twitter.com/oegb_at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0001