Stronach/Lugar zu Heinisch-Hosek: Bildungsreform ist Kniefall vor den Interessen der Länder

Keine Modellregionen, sondern Privatschule für alle gefordert

Wien (OTS) - „Die Bildungsreform ist deshalb gescheitert, weil sich die Ministerin nicht gegen die Landeshäuptlinge durchsetzen konnte. Und ihr „wunderbaren Kompromiss“ ist nichts als ein Kniefall vor den Interessen der Länder“, kommentiert Team Stronach Klubomann und Bildungssprecher Robert Lugar die Aussagen von Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek in der Ö1-Reihe „Journal zu Gast“. Und weiter:
„Solange die Politik nicht die gleichen Interessen verfolgt wie die Kinder und die Eltern, funktioniert das nicht. Aber wenn man erwartet, dass die Landeshäuptlinge eigenständig ihr Spielzeug hergeben, dann wäre das ja fast so, als würde man von Fröschen verlangen, ihren eigenen Sumpf trocken zu legen“, so Lugar.

Anstatt Kinder in Modellregionen zu „zwangsverpflichteten Versuchskaninchen“ einer Gesamtschule verkommen zu lassen, wäre es doch vernünftiger, Privatschulen stärker zu fördern, so der Team Stronach Bildungssprecher. „Mittels Bildungsscheck sollte Eltern die freie Wahlmöglichkeit zustehen, ihr Kind auf eine öffentliche oder eine private Schule zu schicken – das würde auch die Standards im öffentlichen Bereich heben“, fordert Lugar ein Schulsystem nach holländischem Vorbild. „Der Druck von außen ist notwendig, weil die Politik von innen nichts verändern kann, solange die Landeshäuptlinge andere Interessen haben“, schließt der Team Stronach Bildungssprecher.

Rückfragen & Kontakt:

Team Stronach Parlamentsklub
++43 1 401 10/8080
parlamentsklub@teamstronach.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | TSK0001