ÖGB-Achitz zu Pensionsgutachten: Reformen greifen

Niederlage für Pensionskürzungsfetischisten

Wien (OTS) - "Die Ablehnung des Pensionsgutachtens entbehrt jeder seriösen Grundlage. Sie hat offensichtlich nur einen Zweck: Die ArbeitnehmerInnen zu verunsichern und in die Arme der privaten Versicherungswirtschaft mit ihren unsicheren Vorsorgeprodukten zu treiben", reagiert Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB, auf die Ablehnung des Pensions-Kommissionsgutachtens durch jene Gruppen, die schon vor In-Kraft-Treten von beschlossenen Maßnahmen immer wieder weitere Pensionskürzungen verlangt haben. Das Gutachten, wonach die Bundesmittel zur Pensionsversicherung in den nächsten Jahren deutlich niedriger ausfallen als bisher angenommen, bestätige, dass die getätigten Reformen wirken. Achitz: "Doch statt sich darüber zu freuen, dass das Pensionssystem nachhaltig funktioniert, erweisen sich die neoliberalen Schwarzmaler als schlechte Verlierer und wollen Fakten nicht zur Kenntnis nehmen." ++++

Das Gutachten zeige, dass die Linie der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Bundesminister Rudolf Hundstorfer greife. "Radikalkuren sind im Pensionssystem nicht notwendig", betont Achitz. Die Ablehnung des Gutachtens mache dagegen deutlich, dass in der unter Schwarz/Blau eingerichteten Kommission die wirtschaftlichen Interessen einiger vor dem Wohl der Menschen zu stehen scheinen. "Statt der interessensgeleiteten Schwarzmalerei muss die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit der ArbeitnehmerInnen im Vordergrund stehen. Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die Menschen länger gesund und arbeitsfähig bleiben. Dazu müssen auch die Arbeitgeber ihren Teil beitragen und mehr ältere Menschen beschäftigen." Verunsicherungen helfen dabei niemandem.

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