FPÖ-Schrangl: Regierung lässt Länder beim Wohnbaupaket links liegen

Mehr Geld reicht nicht – Normen müssen durchforstet werden

Wien (OTS) - "Die Bundesregierung brachte ihre Vorlage zum Wohnbaupaket im Nationalrat ein. Neben der schon gestern geäußerten inhaltlichen Kritik ist mir schleierhaft, weshalb die Länder bei der Erstellung der Vorlage weitgehend links liegen gelassen wurden“, kritisiert FPÖ-Bautensprecher NAbg. Mag. Philipp Schrangl, dass der Bund die bewährten und verfassungsmäßigen Kompetenzen der Länder im Wohnbau offenkundig beschneiden wolle. „Wir werden die Probleme auf den Wohnungsmärkten nur gemeinsam mit den Ländern und ihren Wohnbaureferenten lösen können und nicht, indem sich der Bund über diese Expertise hinwegsetzt“, fordert Schrangl mehr Beweglichkeit seitens der Bundesregierung.

„Mehr Geld für den Wohnbau ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Aber hätten SPÖ und ÖVP auf die Stimmen aus den Ländern gehört, wüssten sie: Ohne eine Verschlankung und Durchforstung der bestehenden Normen werden wir die Wohnkosten nicht entscheidend senken können“, fordert Schrangl zusätzliche Maßnahmen. Einig sei er sich hier mit der Plattform Wohnungsbau, die vom Österreichischen Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen und der Initiative "Pro Bauen" getragen wird. „Wenn die Baukosten in fünf Jahren um ein Drittel steigen, dann rückt leistbares Wohnen in weite Ferne. Der Teufelskreis aus überbordenden Auflagen – vor allem im energetischen Bereich – und der resultierenden Wohnkostenbelastung muss durchbrochen werden“, verweist Schrangl auf den Forderungskatalog der Plattform.

„In Oberösterreich haben wir Freiheitliche unsere Handschrift deutlich gemacht und diese Kostenspirale durchbrochen. Der Bund sollte sich daran ein Beispiel nehmen, anstatt zentralistisch zu regulieren“, so Schrangl.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001