Vassilakou: Politik muss Hilforganisationen bei Flüchtlingshilfe unterstützen

Individuelles Recht auf Schutz darf nicht ausgehöhlt werden

Wien (OTS) - "Asyl ist in der Genfer Flüchtlingskonvention, die Österreich unterzeichnet hat, als individuelles Recht auf Schutz definiert, das jeder Person zusteht, die tatsächlich verfolgt wird. Eine Obergrenze würde dieses individuelle Recht ad absurdum führen und aushöhlen. Daher bin ich strikt gegen Obergrenzen", betont Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou.

"Aufgabe der Politik ist es, die Hilfsorganisationen zu unterstützen, wenn sie an ihre Grenze kommen. Wenn Menschen vor drohender Vergewaltigung, Folter oder Mord zu uns fliehen, können wir nicht darauf verweisen, dass kein Bett mehr frei ist, sondern wir müssen alles tun, um ein neues aufzustellen. Die Stadt Wien hat gezeigt, dass sie willens und in der Lage ist, Schutzsuchenden zu helfen und tut dies auch über ihre Quotenverpflichtung hinaus".

"Kein europäisches Land kann angesichts der Zahl der Schutzsuchenden allein die Herausforderung meistern, es bedarf der europäischen Solidarität. Daher müssen die Bemühungen auf europäischer Ebene verstärkt werden, dass Schutzsuchende fair verteilt warden", so Vassilakou abschließend.

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