Haubner und Höfinger: Verbindliches Klimaabkommen nützt Wirtschaft und Umwelt

ÖVP-Sprecher: Export von Energie- und Umwelttechnologie schafft mehr Arbeitsplätze in Österreich. - Integrierte Energie- und Klimastrategie 2030 kommt.

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Vorsichtig optimistisch sehen ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg. Peter Haubner und ÖVP-Umweltsprecher Abg. Johann Höfinger der Welt-Klimakonferenz in Paris entgegen. „Ziel ist ein verbindliches, globales Klimaschutz-Abkommen, das Wirtschaft und Umwelt nützt. Umweltminister Rupprechter wird – mit der Rückenstärkung von Vizekanzler Wirtschaftsminister Mitterlehner – in Paris die österreichischen und globalen Interessen gut vertreten und dazu beitragen, ein gutes Ergebnis nach Hause zu bringen“, so Haubner und Höfinger heute, Donnerstag.

Haubner: Abkommen bringt wichtige Impulse für Österreich als Exportweltmeister

„Österreich ist ein Land der Exportweltmeister. Bereits jetzt schon werden sechs von zehn Euro im Ausland erwirtschaftet. Durch ein gemeinsames Klimaabkommen können wir diesen erfreulichen Trend weiter fördern“, so ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner. So verzeichnen österreichische Unternehmen, die innovative Energietechnologien produzieren, bereits jetzt schon hohe Exportquoten. Das Abkommen soll diese noch weiter steigern. „Das bringt wichtige Impulse für das wirtschaftliche Wachstum und kurbelt Investitionen an. Zudem schaffen wir dadurch dringend benötigte Arbeitsplätze“, so Haubner.

Laut Schätzungen der IEA werden die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien bis 2040 auf sieben Billionen Dollar steigen. „Das wirkt sich auch positiv auf die österreichische Wirtschaft und unsere Betriebe aus. Die heimischen Unternehmen sind bereits jetzt schon Vorreiter beim effizienten Einsatz von Energie. Sie können von einem gemeinsamen Klimaabkommen daher profitieren“, betont Haubner.

Höfinger: Österreich wird langfristig profitieren!

„Gerade auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien sind wir Vorreiter“, betonte ÖVP-Umweltsprecher Johann Höfinger. Wir gehen in der Energiepolitik einen ausgewogenen Weg in Richtung eines versorgungssicheren, leistbaren und nachhaltigen Energiesystems. Über 68 Prozent des verbrauchten Stroms werden in Österreich aus erneuerbaren Energieträgern erzeugt. Damit liegen wir EU-weit am ersten Platz und deutlich über dem EU-Schnitt von 25,4 Prozent.

„Die Klimakonferenz in Paris ist eine große Chance, ein Umdenken zu bewirken und ein gemeinsames Abkommen zu finden. Mit Bundesminister Rupprechter haben wir eine starke Stimme bei diesem zukunftweisenden internationalen Spitzentreffen. Österreich hat nun eine große Chance, von einem globalen Klimaabkommen und den Investitionen in Erneuerbare Energien langfristig zu profitieren.“
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