Budget – Knes/Becher/Yilmaz: Sozial ausgewogenes Budget im Gesundheitsbereich

Gratiszahnspange und Suchtprävention kommen, betriebliche Gesundheitsförderung muss gestärkt werden

Wien (OTS/SK) - „Das Gesundheitsbudget wird im kommenden Jahr um mehr als 80 Millionen Euro aufgestockt, das ist eine Erhöhung von neun Prozent. Eine sehr erfreuliche Entwicklung, vor allem, weil es sich um ein sozial ausgewogenes Budget handelt“, sagten die SPÖ-Abgeordneten Ruth Becher, Nurten Yilmaz und Wolfgang Knes heute im Rahmen der Budgetdebatte zum Bereich Gesundheit. ****

Abgeordneter Knes wies auf die große Bedeutung der betrieblichen Gesundheitsförderung hin und nannte die Firma Monti, einen Konzern mit 2.500 Beschäftigten, als Beispiel. „Hier wird gerade an einem Pilotprojekt für das Jahr 2016 in allen neun Standorten in Österreich gearbeitet, bei dem die bisherige Gesundheitsförderung evaluiert, Maßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt werden. Man muss alle ArbeitgeberInnen aufrufen, hier verstärkt zu investieren. Denn gesunde MitarbeiterInnen verletzen sich weniger und sind auch motivierter und leistungsfähiger“, so Knes.

Becher ging vor allem auf die Gratiszahnspange ein, für die im kommenden Jahr 80 Millionen Euro reserviert sind. „Das Gesundheitsbudget ist so konzipiert, dass das Geld genau bei jenen ankommt, die es brauchen. Denn die Gratiszahnspange ist nicht nur eine gesundheitspolitisch notwendige Maßnahme, sondern hilft auch dabei, Stigmatisierungen hintanzuhalten, die gerade bei Jugendlichen aufgrund von Äußerlichkeiten geschehen“, so Becher.

Yilmaz hob positiv hervor, dass die nationale Suchtpräventionsstrategie, die auch im Regierungsprogramm vorgesehen ist, in den kommenden Monaten umgesetzt wird. „Eine groß angelegte Studie unter besonderer Berücksichtigung von Kindern und Jugendlichen hat bereits stattgefunden. Daraufhin wurde eine ExpertInnengruppe mit der Ausarbeitung von Maßnahmen betraut. Damit sollen die in den meisten Bundesländern bestehenden Suchtkonzepte integriert und so eine österreichweite kohärente Vorgehensweise möglich werden“, betonte Yilmaz. (Schluss) ve

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