Brosz: Presseförderung für "Zur Zeit" muss gestrichen werden

Walser: Regelmäßig rassistische Ausfälle in FPÖ-nahen Publikationen

Wien (OTS) - "Nach der jüngsten rassistischen und menschenverachtenden Entgleisung in der Zeitschrift 'Zur Zeit' gibt es nur eine Konsequenz: Dieses Freiheitliche Hetz-Blatt darf keine Presseförderung mehr bekommen", fordert der Mediensprecher der Grünen, Dieter Brosz.

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Zur Zeit" - Chefredakteur ist der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Wendelin Mölzer - findet sich ein Foto, das im Original auf der Homepage der Gemeinde Wien im Rahmen eines Berichts über die 100-Jahr-Feier des Kindergartens Vorgartenstraße erschienen. Der Original-Bild-Untertitel lautete: Die Kinder feierten mit Stadtrat Oxonitsch und Bezirksrat Derfler das runde Geburtstagsfest ihres Kindergartens.
In der Freiheitlichen Zeitschrift wurde daraus unter Verwendung desselben Fotos der Untertitel: "Kindergarten in Wien: Die rassische Durchmischung ist unübersehbar."

Die Grünen haben in der heutigen Nationalratssitzung umgehend einen Antrag auf Streichung der Presseförderung eingebracht, der am Donnerstag im Rahmen der Beschlussfassung über das Bundesbudget abgestimmt wird. "Die FPÖ und ihr Umfeld sind diesbezüglich Wiederholungstäter. In ihren Publikationen finden sich regelmäßig ausländerfeindliche, antisemitische und rassistische Ausfälle. Dafür darf es keine öffentlichen Förderungen geben", meint der vergangenheitspolitische Sprecher der Grünen, Harald Walser.

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