Jarolim lobt Aktivitäten der Volksanwaltschaft für Tierschutz

Kritik an Jagden bei Mensdorff-Pouilly

Wien (OTS/SK) - Die Arbeit der Volksanwaltschaft im Bereich Tierschutz lobte SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim in seinem Debattenbeitrag in der Budgetdebatte am Dienstag, wo es u.a. um die Budgets von Volksanwaltschaft und Rechnungshof ging. In diesem Zusammenhang kritisierte er auch Praktiken im Jagdbereich, „die mit Jagd im Sinne von Hege und Pflege nichts mehr zu tun haben“, so Jarolim mit Verweis auf die Ereignisse beim Waffenlobbyisten Mensdorff-Pouilly. „Wenn zahmes Geflügel massenweise zusammengepfercht wird, durch Hunde dann aufgetrieben und dann mit Schrotkugeln beschossen wird, dann entspricht das keiner korrekten Jagd“, so Jarolim. ****

Lob für die Volksanwaltschaft gibt es vom SPÖ-Abgeordneten auch für Tierschutz-Aktivitäten zum Schutz gewisser Tier-Populationen. Wenn etwa Luchs-Populationen mit Steuergeld im Rahmen von Aufzucht-Programmen vergrößert werden, dann dürften diesen nicht einfach abgeschossen werden, und das müsste auch im Schadenersatzrecht Niederschlag finden. Hier seien die „frustrierten Aufwendungen“, also vergeblichen Kosten, für die Aufzuchtprogramme durch die rechtswidrig agierenden Schützen zu übernehmen, so Jarolim. (Schluss) up/ah/mp

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