Einlagensicherung: Karas fordert "Anrechnung nationaler Systeme" und "risikogewichtete Einzahlung"

Zunächst nationale Einlagensicherungssysteme in allen EU-Ländern umsetzen

Straßburg, 24. November 2015 (ÖVP-PD) Der
Europaabgeordnete Othmar Karas begrüßt den heutigen Gesetzesvorschlag der Europäischen Kommission für eine
gemeinsame europäische Bankeinlagensicherung, fordert aber
eine "Anrechnung nationaler Fonds und Sicherungssysteme" sowie
eine "risikogewichtete Einzahlung" in das europäische Einlagensicherungssystem. ****

"Ein gemeinsamer Binnenmarkt, eine Währungsunion und eine Bankenunion erfordern auch eine gemeinsame Einlagensicherung",
so Karas heute anlässlich der Vorstellung des
Gesetzesvorschlages durch den Vizepräsidenten der EU-
Kommission, Valdis Dombrovskis.

Karas will aber, dass die Mitgliedstaaten zunächst die vergangenes Jahr beschlossenen EU-Regeln zur Abwicklung von
Banken im Pleitefalle und für nationale
Einlagensicherungssysteme umsetzen. "Manche Staaten haben
immer noch keine nationale Einlagensicherung. Den zweiten
Schritt kann es nicht geben, wenn der erste nicht umgesetzt
ist", so Karas heute in Straßburg.

Als "selbstverständlich" bezeichnet Karas, dass anerkannte nationale Sicherungssysteme einbezogen und anerkannt werden.
"Es ist klar, dass nationale Fonds und Systeme angerechnet
werden müssen und dass es eine risikogewichtete Einzahlung in
das europäische Einlagensicherungssystem geben wird", betont
Karas.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Othmar Karas MEP, Tel.: +32-2-28-45627,
othmar.karas@ep.europa.eu
Daniel Köster M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-487-384784,
daniel.koster@ep.europa.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP0003