Huainigg: Mehr Engagement für Entwicklungszusammenarbeit – wir sind auf dem richtigen Weg!

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Das European Year for Development – mit dem Ziel, der breiten Bevölkerung das Thema Entwicklungszusammenarbeit (EZA) zugänglicher zu machen – neigt sich dem Ende zu. Freiwilliges Engagement ist auch in der EZA wünschenswert, neben den Angeboten der Austrian Development Agency (ADA) soll es ab dem Jahr 2016 Jugendlichen auch ermöglicht werden, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in sogenannten Entwicklungsländern zu absolvieren“, sagt Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Internationale Zusammenarbeit, anlässlich der heutigen parlamentarischen Budgetdebatte.

Diese freiwilligen Einsätze von Jugendlichen in Ländern des globalen Südens, wie sie etwa durch die Austrian Development Agency und andere Trägerorganisationen möglich sind, tragen wesentlich zur entwicklungspolitischen Bewusstseinsbildung in Österreich bei. Huainigg fügt hinzu: „Die jungen Menschen tragen dieses Bewusstsein in ihrem späteren Berufsleben weiter, und durch ihre Erzählungen und Erfahrungen lernt auch das Umfeld der Person. Stereotype Vorstellungen und Vorurteile gegenüber südostasiatischen, lateinamerikanischen und afrikanischen Ländern und deren EinwohnerInnen können auf diese Weise aufgebrochen werden“.

Huainigg spricht in seiner Budget-Rede zum Kapitel „Äußeres“ auch den Beitrag der EZA im Kontext unfreiwilliger Migration an: „Wenn darüber diskutiert wird, wie man Menschen in ihrer Heimat ein sicheres Leben ohne Krieg, Hunger oder Armut ermöglichen kann, damit sie nicht zur Flucht gezwungen werden, muss man die Maßnahmen der EZA mitdiskutieren. EZA leistet durch Wirtschaftspartnerschaften, Konfliktprävention und vor allem Zugang zur Grundversorgung wie Wasser, Nahrung und Sanitäranlagen mittel- und langfristig einen bedeutenden Beitrag dazu, die Lebenssituation in den Herkunftsländern der Menschen zu verbessern.“

Huainigg begrüßt die Vervierfachung des Auslandskatastrophenfonds von fünf Millionen auf 20 Millionen Euro. „Es werden mit diesem Bundesfinanzrahmengesetz wichtige Schritte in die richtige Richtung gesetzt“, so Huainigg abschließend.
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