FP-Stenzel: Zerstörung des Kulturerbes verhindern und beenden!

Wiens Ruf als Kulturmetropole muss erhalten bleiben

Wien (OTS) - Mit der heutigen Bekanntgabe bestreffend der Gesamtprojektkosten für den Wiener Heldenplatz haben SPÖ und ÖVP die Maske fallen gelassen. Jetzt wird ganz deutlich klar, dass es hier nicht nur um das Haus der Geschichte geht, sondern eine Zerstörung des Weltkulturerbe Wien im großen Sinne geplant ist, zeigt sich die Bezirksvorsteherin des Weltkulturerbe-Bezirks Innere Stadt, FPÖ-Gemeinderätin Ursula Stenzel entsetzt.

An baulicher und architektonischer Substanz ist in Wien seit dem Jahr 1945 mehr zerstört worden als durch die Bomben-Angriffe im II. Weltkrieg. Mit der Neugestaltung des Heldenplatzes will man aus ideologischen Gründen ganz bewusst die nachhaltige Zerstörung des kulturellen Erbes und damit auch den Ruf Wiens als Kulturmetropole mit einer großartigen architektonischen Substanz vorantreiben. Das hätte wirtschaftlich, kulturell und touristisch fatale Auswirkungen für Wien und würde in weiterer Folge auch die Arbeitsplatz-Situation in Wien zusätzlich verschlechtern, ist Stenzel überzeugt.

Aber auch die Sammlung der historischen Musikinstrumente in den Räumlichkeiten der Wiener Hofburg will man ausquartieren, wegräumen oder sogar schließen. Während man in anderen Ländern mit Stolz derartige Sammlungen präsentieren würde, werden sie in Wien einfach weggefegt. Das ist ein politisches Verhaltensmuster, das zur nachhaltigen Zerstörung des kulturellen Erbes und des Rufes Wiens als Kulturmetropole führt, ärgert sich Stenzel und betont, dass sie absolut gegen die Errichtung des Hauses der Zukunft auf dem Standort Heldenplatz ist. Sie merkt an, dass es geeignetere Standorte dafür gebe - wie etwa das ehemalige Rechenzentrum in der Stadiongasse.

Ausgerechnet heute, am Tag der Neu-Konstituierung des Wiener Gemeinderates ein derartig wichtiges Projekt betreffend des Kulturerbes Wiens bekanntzugeben, zeigt das wahre Gesicht der Regierungsparteien, meint Stenzel abschließend.

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