Schimanek: Gewalt gegen Frauen immer noch Tabuthema!

Internationaler Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen ist ein wichtiges Zeichen

Wien (OTS) - Mit dem internationalen Gedenktag für die Opfer von Gewalt an Frauen am 25. November startet die Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“. Für die freiheitliche Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek ein wichtiges Zeichen, das leider immer noch notwendig ist.

„Gewalt an Frauen ist ein angst- und schambesetztes Tabuthema. Deshalb gilt es, mittels dieser Aktion das Schweigen aufzubrechen und betroffenen Frauen Mut zu machen. Dies umso mehr, weil sich der Großteil von Gewalt gegen Frauen immer noch im engsten familiären Umfeld abspielt“, so Carmen Schimanek, die auch die psychische Gewalt in diesem Zusammenhang ansprechen will.

"Diese ist viel subtiler, weil man hier auf den ersten Blick keine Verletzungen oder Wunden sieht. Diese Art von Machtausübung ist aber genauso schrecklich und zerstörerisch wie physische Gewalt. Denn mittels psychischer Gewalt werden Frauen sukzessive gebrochen, kleingemacht und somit jeglichem Selbstwertgefühls beraubt“. Die freiheitliche Frauensprecherin findet es beschämend, dass es derartig zeitlich begrenzte Aktionen braucht, um dieses Tabuthema anzusprechen. „Eigentlich müsste diese Aktion das ganze Jahr andauern. Nichts desto trotz ist es wichtig, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken“.

Schimanek nimmt diese Initiative aber auch zum Anlass, um zu warnen. Denn durch die Zuwanderung vermehrt muslimischer Flüchtlinge sieht sie die Gefahr, dass das bereits zurecht erkämpfte und selbstverständliche Frauenbild unserer Gesellschaft unterwandert wird. Deshalb gilt es, bereits den ersten negativen Anzeichen entschieden entgegenzutreten. Und sie spricht aus eigener Erfahrung. „Mir wurde in meinem Heimatort im Rahmen einer Koranverteilung von den Aktivisten der Handschlag verweigert, mit dem Hinweis, dass mir als Frau diese Ehrenbezeugung nicht zustehe“.

Schimanek befürchtet auch eine stete Unterwanderung unseres Rechtsystems durch die Scharia. „Dass andere kulturelle oder religiöse Ansichten bei einer Verurteilung bereits im Strafmaß wohlwollend berücksichtigt werden, zeigen schon viele Beispiele“. So ist für die freiheitliche Frauensprecherin der morgige internationale Gedenktag wie auch die 16tägige Aktion umso notwendiger, um auf die hart erkämpften Rechte der Frauen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen und um zu warnen. Zu warnen vor einer schleichenden Untergrabung unserer Wertegemeinschaft durch ein frauenfeindliches Weltbild einer falsch verstandenen Religion.

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