NEOS: OECD-Studie untermauert NEOS-Forderungen nach Investitionen in Bildung - Regierung versinkt auch hier im Hick-Hack

Strolz / Gamon: Unterfinanzierung des Bildungsbereiches bedeutet Zukunftsraub

Wien (OTS) - Im Zeitraum von 1995 bis 2011 sind Investitionen in das österreichische Schulsystem als Anteil am BIP von 4,2% auf 3,6% gesunken, während diese Investitionen im OECD-Mittel gestiegen sind. Die nun vorliegende Studie der OECD "Bildung auf einen Blick" zeigt, dass dieser Negativtrend weiter fortgesetzt wird. Für den Schulbereich wurden im Jahr 2013 nur mehr 3,1% als Anteil des BIP investiert, während es im OECD Durchschnitt 3,7% sind. „Unser wichtigstes Potenzial - die Talente unserer Kinder und Jugendlichen -wird von dieser Regierung sträflich vernachlässigt. Auch das heurige Budgetloch im Bildungsbereich ist in Zahlen gegossener Zukunftsraub“, erklärt NEOS-Klubobmann Matthias Strolz.

Anstatt die chronische Unterdotierung im Bildungsbereich endlich zur Kenntnis zu nehmen und zu einer nachhaltigen Lösung zu kommen, sind sich der Finanzminister und die Bildungsministerin offensichtlich über die Ausgestaltung der Finanzierung uneinig. Schellings Ankündigung, der Bildungsreform nur zuzustimmen, sofern diese kostenneutral erfolge, ist ein weiterer Schritt in Richtung Ignoranz. Der Finanzminister präsentierte dem Parlament soeben ein Budget, in dem im Bildungsbereich rund eine halbe Milliarde Euro für 2016 fehlt. Strolz dazu: „Wir verlieren nicht nur den internationalen Anschluss im Bereich der Bildungsinvestitionen. Es gibt darüber hinaus keinen anderen Bereich, bei dem Rot-Schwarz ein so lückenhaftes und schwindliges Budget vorlegen. Die pfeifen auf die Bildung. Das Thema hat für die Regierung Faymann/Mitterlehner ganz offensichtlich keine Priorität.“

Die Unterfinanzierung des Bildungsbereichs setzt sich nahtlos im Hochschulbereich fort. Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon kritisiert, dass Österreichs Ausgaben pro Studierendem unter dem OECD-Schnitt liegen: „Damit wird es auch für die nächste Generation schwierig, international den Anschluss an die Spitze zu finden."

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