ORF III am Mittwoch: Budgetsitzung des Nationalrats live, „André Hellers Menschenkinder“ mit Dichter Wolf Wondratschek

Außerdem: Komplexitätsforscher Stefan Thurner im „science.talk“, „Kultur Heute“ mit BartolomeyBittmann, „Brief einer Unbekannten“ im „kult.film“

Wien (OTS) - Die Budgetsitzung des Nationalrats geht am Mittwoch, dem 25. November 2015, weiter: Neben den Bereichen Arbeit, Soziales und Pensionen stehen außerdem die Budgets für Kunst und Kultur, Landwirtschaft und Umwelt, Familie und Jugend sowie Bildung und Frauen auf der Tagesordnung. ORF III Kultur und Information überträgt die Nationalratssitzung in voller Länge ab 9.00 Uhr in „Politik live“, kommentiert von Christine Mayer-Bohusch, Andreas Heyer und ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs. ORF 2 zeigt die Budgetgespräche parallel bis 13.00 Uhr, kommentiert von Fritz Jungmayr.
Da die Nationalratssitzung bis in den Abend andauern kann, ist bei den nachfolgenden Sendungen mit Zeitverschiebungen zu rechnen.

Zum Auftakt des ORF-III-Hauptabends begrüßt Ani Gülgün-Mayr in „Kultur Heute“ (19.50 Uhr) das österreichische Crossover-Duo Matthias Bartolomey und Klemens Bittmann, das nicht nur mit seiner neuen CD „Neubau“, sondern auch mit einer musikalischen Kostprobe beweist, dass das Violoncello ein wandlungsfähiges Instrument ist.

Für eine neue Ausgabe der intimen Gesprächsreihe „André Hellers Menschenkinder“ (20.15 Uhr) hat der Universalkünstler den Autor Wolf Wondratschek („Früher begann der Tag mit einer Schußwunde“) vor die Kamera gebeten. Heller entlockt dem unbestechlichen Zeitzeugen der 1960er und 1970er Jahre, der es mit unerbittlicher Sprachgenauigkeit versteht, sich selbst, seine Familie, und die Gesellschaft zu beschreiben, viel Persönliches: Schilderungen über den innerlich von ihm abgelehnten Vater, Außenseiter-Gefühle und Erinnerungen an seine schriftstellerischen Anfänge.

Im Anschluss nimmt der Komplexitätsforscher Stefan Thurner Platz im „science.talk“ (21.20 Uhr) bei Barbara Stöckl. Mit Aussagen wie „Wirtschaft ist nichts für Ökonomen“ propagiert der Physiker neue Blickwinkel auf alte Systeme. Das innovative Forschungsfeld des gebürtigen Tirolers hat zum Ziel, die Gegenwart ganzheitlichen Betrachtungen zu unterziehen und dabei Lösungen für systemische Krisen wie den Klimawandel oder die Finanzkrise zu finden.

Zum Abschluss des Abends zeigt der „kult.film“ Oscar-Schauspielerin Joan Fontaine in Max Ophüls’ beeindruckender Literaturverfilmung „Brief einer Unbekannten“ (21.55 Uhr) aus dem Jahr 1948. Die Literaturvorlage von Stefan Zweig erzählt die Geschichte eines Pianisten (Louis Jourdan), der im Begriff ist, aus Wien zu flüchten, als er den Brief einer sterbenskranken Frau erhält, die ihm ihre Liebe gesteht.

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