Notarztdienste - Stronach/Weigerstorfer: Gesamtarbeitszeit darf nicht überschritten werden

Wien (OTS) - „Durch die neuen Arbeitszeitregeln stehen wir vor dem Problem, dass wir zu wenige verfügbare Ärzte haben. Dass Minister Hundstorfer Notärzte in Zukunft als Selbstständige führen will, ist allerdings keine nachhaltige Lösung, sondern bringt Notarztsystem in Gefahr“, stellt Team Stronach Gesundheitssprecherin Ulla Weigerstorfer zum Sozialrechtsänderungsgesetz fest. Natürlich könne man so verhindern, dass die 48-Stunden-Grenze in Spital und Rettungsdienst offiziell nicht überschritten werde, so Weigerstorfer. „Aber wir wissen doch alle wie das in der Praxis aussehen wird?“, verlangt sie eine Klarstellung im Ärztearbeitszeitgesetz.

„Die Gesamtarbeitszeit aus beiden Beschäftigungsverhältnissen darf nicht überschritten werden, zum Wohle der Ärzte und der Patienten“, mahnt Weigerstorfer, „doch durch die Schaffung zweier rechtlich voneinander getrennter Arbeitsverhältnisse löst man das Problem nur auf dem Papier!“ Die Team Stronach Gesundheitssprecherin appelliert an den Sozial- und an die Gesundheitsministerin, „gemeinsam mit den Ärztevertretern eine sinnvolle Lösung zu erarbeiten, damit die ausgezeichnete notärztliche Versorgung im Land aufrecht

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