GPA-djp: Mehr Fairness bei All-in-Verträgen

Langjährige Forderung der GPA-djp wird umgesetzt – Beratungsangebot wird intensiviert

Wien (OTS) - Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) drängt schon viele Jahre auf gesetzliche Initiativen gegen den Missbrauch von All-in-Verträgen. Mit dem heutigen Beschluss der Novelle des Arbeitsrechtspakets im Ministerrat, der vorsieht, dass künftig das Grundgehalt für die Normalarbeitszeit klar ausgewiesen sein muss, konnte eine wesentliche Verbesserung durchgesetzt werden. ++++

„Bis zum parlamentarischen Beschluss und dem Inkrafttreten der Neuregelung mit 1. Jänner 2016 raten wir allen Betroffenen, sich bei etwaigen Vertragsabschlüssen und Vertragsänderungen mit den Regionalgeschäftsstellen der GPA-djp in Verbindung zu setzen, um ungewollte Verschlechterungen von Vertragsbedingungen zu vermeiden“, erklärt GPA-djp-Vorsitzender Wolfgang Katzian.

In den nächsten Monaten wird die GPA-djp das Beratung- und Serviceangebot bezüglich All-in-Verträge intensivieren. Es geht nicht darum, diese Vertragsform generell in Frage zu stellen, die Verträge sollen auf jene Tätigkeiten beschränkt bleiben, die echte Führungs-und Managementaufgaben beinhalten, und sie sollen auch kein Instrument sein, um Lohn- und Gehaltsansprüche von Beschäftigten zu senken“, so Katzian.

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