Blecha: Pensionsgutachten untermauert – Problem heißt Wirtschaft, nicht Pensionen

Pensionen sind und bleiben finanzierbar

Wien (OTS) - Für Pensionistensverbands-Präsident Karl Blecha ist durch das aktuelle Pensionsgutachten einmal mehr bewiesen: „Die Pensionen sind und bleiben finanzierbar!“ ****

„Trotz einer verschärften demografischen Entwicklung – die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Pensionsalter – und trotz einer schon länger andauernden Wirtschaftsschwäche, die noch nicht zu Ende ist, liegen die erforderlichen Bundesmittel um 4,3 Milliarden Euro niedriger als die Berechnungen vor einem Jahr!“, erklärte Blecha. Und weiter: „Untermauert werden die Prognosezahlen von den echten Zahlen des Budgets, denn die im Gutachten aktualisierten Werte unterschreiten auch deutlich jene der Bundesvoranschläge. So kosten die Pensionen – wie der Pensionistenverband bereits vor 14 Tagen veröffentlicht hat - heuer um 286 Millionen weniger“. In den Jahren 2015 bis 2019 werden die Pensionsaufwendungen gegenüber dem Finanzrahmen um mehr als 3,1 Milliarden unterschritten!

Für Blecha ist damit einmal mehr „der Pensionsalarm abgesagt!“ Seine Analyse: „Die eingeleiteten Pensionsmaßnahmen zeigen die gewünschte Wirkung. Das Problem liegt nicht bei den Pensionen, sondern in der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt! Denn die Pensionskosten fallen geringer aus, die Arbeitslosigkeit bei den Älteren höher!“

Für Blecha ist daher klar, „dass es am 29. Februar 2016 in erster Linie darum geht, wie man die Menschen länger und gesund am Arbeitsmarkt hält bzw. mit welchen Maßnahmen die Wirtschaft angekurbelt werden kann, um Jobs für Menschen ab 50 Jahren zu sichern bzw. zu schaffen!“ Für Blecha bietet sich in diesem Zusammenhang auch die Gelegenheit, „die von der Wirtschaft gewünschte Senkung der Lohnkosten durch die Einbeziehung wertschöpfungsbezogener Elemente bei der Finanzierung von Sozialabgaben zu diskutieren“.

Blecha erhebt angesichts des um Milliarden Euro entspannten Pensionsbudgets die Forderung, PensionistInnen mit Ausgleichzulage, die derzeit von der Negativsteuer ausgeschlossen sind, diese Gutschrift ebenfalls zu Gute kommen zu lassen. „Die Mindestrentner sind die einzige Gruppe, die bei der Steuerreform leer ausgeht. „Sie auch zu entlasten, muss angesichts der Zahlen drin sein“, so Blecha, der die Kosten dafür auf „im Verhältnis geringe 20-25 Millionen“ angibt.

Für den Pensionistenverbands-Präsidenten, seit der ersten Stunde ein erbitterter Gegner einer Pensionsautomatik, ist diese damit „vom Tisch“! (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001