Kadenbach: „Hinkley Point war der EU-Kommission eine Lehre“

SPÖ-EU-Abgeordnete begrüßt Ermittlungen gegen ungarischen AKW-Ausbau

Wien (OTS/SK) - Die EU-Kommission gab heute bekannt, gegen die umstrittene ungarische Staatssubvention für den Ausbau des Atomkraftwerks Paks Ermittlungen einzuleiten. „Hinkley Point war der Kommission hier ganz offensichtlich eine Lehre. Es ist richtig, im Fall Paks eine beihilferechtliche Ermittlung durchzuführen. Konkret sollen im ungarischen Paks zum bestehenden AKW zwei weitere Reaktoren gebaut werden. Finanziert werden soll das Projekt durch Gelder aus Russland und staatliche Mittel aus Ungarn. Der zivilgesellschaftliche und politische Druck der letzten Wochen zeigt aber nun seine Wirkung und die EU-Kommission rückt auf den Plan, um in der Sache zu ermitteln“, sagt Karin Kadenbach, SPÖ-Europaabgeordnete und Mitglied des Umweltausschusses im Europäischen Parlament. *****

„Europaweit braucht es wesentlich mehr Anstrengungen für den Atomausstieg. Mit Investitionen sollten die Mitgliedstaaten den Bereich erneuerbarer Energien fördern und nicht Atomenergie. Österreich hat mit seiner Klage gegen die Subventionierung des britischen AKW Hinkley Point einen klaren Standpunkt bezogen, der für ganz Europa Richtwert sein soll“, betont die Abgeordnete. (Schluss) ve

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