BZÖ-Schwingenschrot: Ehrenring der Stadt Wien mit bewegter Vergangenheit

Forderung nach intensiverer Recherche bezüglich nationalsozialistischer Reliquien

Wien (OTS) - Es ist inzwischen zum Volkssport der geistig Umnachteten geworden, an berühmten Persönlichkeiten aus Kultur, Sport und dem öffentlichen Leben ein nationalsozialistisches Etikett anzubringen. Ohne Augenmaß für die Tragweite einer solchen Unterstellung, maßen sich grüne Rotzlöffel an, Benennungen öffentlicher Plätze mit einem Veto zu versehen oder diese gänzlich abzuerkennen: „Die Nazikeule wird heute lieber geschwungen, als je zuvor. Dabei wäre den selbsternannten Nazijägern eine genaue geschichtliche Recherche zu empfehlen“, sagte heute BZÖ-Wien Obmann Dietmar Schwingenschrot. Während der Aufarbeitung des Nazi-Terrors, daraus resultierend werden beispielsweise Plaketten über die grausamen Taten eines Franz Dusika angebracht, worauf das Kultstadion der Leopoldstadt in Verruf gerät, vergisst die Scheinheiligkeit der Wiener Stadtregierung eines der wesentlichsten Details der dunkelsten Geschichte Österreichs: “Noch immer verleiht man sich gegenseitig-schulterklopfend gern den bereits 1925 erfundenen und 1940 - nach einem Ideenwettbewerb der nationalsozialistischen Stadtregierung - neu adaptierten Ehrenring der Stadt Wien“, beklagt Schwingenschrot.
„Es ist an der Zeit, eine Neukonzeption dieses fragwürdigen Ehrenrings anzudenken, damit wir uns endlich von dieser nationalsozialistisch-geprägten Reliqiue lösen“, wünscht sich Schwingenschrot.
Dazu fordert das BZÖ-Wien eine kritischere Haltung gegenüber der Verbrechen des Nationalsozialismus und darüber hinaus auch einen Blick in die eigene Ahnengalerie roter und grüner Parteifunktionäre:
“Während die Hassgesellschaft auf der Regierungsbank ihren Zeigefinger mit Freude auf Andere richtet, übersieht sie, dass sie dabei mit drei Fingern auf sich selbst zeigt“, so Schwingenschrot abschließend.

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