Die WESTbahn setzt Maßnahmen für Pendler vor Urteilsverkündung

WESTbahn nimmt unabhängig vom Entscheid des Verwaltungsgerichts Wien zur Einhaltung von Vergabevorschriften für REX 200 Züge den Halt in Tullnerfeld auf

Wien (OTS) - Am 24. November rechnet die WESTbahn mit einer Urteilsverkündung seitens Verwaltungsgericht Wien zur Direktvergabe des Verkehrsverbunds Ostregion (VOR) für die Strecke Wien West – St. Pölten. In Anbetracht des bevorstehenden Fahrplanwechsels möchte die WESTbahn schon jetzt zwei Maßnahmen setzen, die im Interesse der Pendler attraktive Reisemöglichkeiten zu günstigen Preisen schaffen. Deswegen wird per 13.12.2015 der Halt Tullnerfeld aufgenommen und gleichzeitig werden attraktive Zeitkarten für die Pendler in der Ostregion entlang der WESTbahn angeboten.

1. Maßnahme: Halt Tullnerfeld
Ab Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 hält in Tullnerfeld in beiden Richtungen jede Stunde ein Zug der WESTbahn, ausgenommen Zug 902 und 907, für die kurzfristig keine freien Trassen mehr zur Verfügung stehen. Kunden benötigen von Tullnerfeld nach Wien Hütteldorf lediglich 11 Minuten, nach Wien Westbahnhof 17 Minuten. Damit wird ein attraktives Reiseangebot gänzlich ohne Subventionen mit Steuergeld für alle Kunden auch in Tullnerfeld geschaffen.

2. Maßnahme: Zeitkarten speziell für Pendler

Die WESTbahn führt für alle von ihr bedienten Relationen innerhalb der Ostregion Jahresstreckenkarten und Monatsstreckenkarten ein, um den Pendlern ein unschlagbares Angebot zwischen Amstetten, St. Pölten, Tullnerfeld und Wien offerieren zu können. Die WESTbahn steht generell für attraktive Preise. Das Beispiel für Reisende, die von Amstetten nach Wien West mit nur 53 Minuten Fahrzeit (Fahrplan 2016 inklusive Halt Tullnerfeld) pendeln, zeigt es klar: Schon die bisher erhältliche Jahresnetzkarte der WESTbahn, die man im gesamten Netz von WESTbahn und WESTbus nutzen kann, liegt mit € 1.399,- (bzw. für Kunden unter 26 Jahren mit € 949,-) weit unter dem Preis der vergleichbaren Verbund-Jahreskarte, die von Amstetten nach Wien € 1.598,- kostet (beide Preise ohne Kernzone Wien). Und für WESTbahn Kunden die nur zum Westbahnhof wollen, bedarf es auch keiner Kernzone für Wien. Noch vor Fahrplanwechsel gibt es neu für alle Kunden, die die WESTbahn ausschließlich für ihren täglichen Pendlerweg benützen wollen, zusätzlich folgende maßgeschneiderte Angebote im Internet zu buchen:

Neue Jahresstreckenkarten der WESTbahn

Strecke Preis WESTbahn-Jahresstreckenkarte (Ersparnis im Vergleich zur VOR/VVNB-Jahreskarte)
Amstetten – Wien € 1.379,- (Ersparnis: € 219,-)
St. Pölten – Wien € 1.139,- (Ersparnis: € 26,-)
Tullnerfeld – Wien € 829,- (Ersparnis: € 17,-)
Amstetten – Tullnerfeld € 1.349,- (Ersparnis: € 167,-)
St. Pölten – Tullnerfeld € 629,- (Ersparnis: € 12,-)
Amstetten – St. Pölten € 1.199,- (Ersparnis: € 108,-)

Für Kunden, die sich nicht auf ein ganzes Jahr binden wollen, legt die WESTbahn zusätzlich auch noch Monatsstreckenkarten auf. Diese liegen in etwa auf dem Preisniveau der vergleichbaren Monatskarten des VOR/VVNB. So kostet die Monatskarte für Amstetten – Wien bei der WESTbahn zum Beispiel € 159,-.

Im Gegensatz zu den Zeitkarten des VOR/VVNB kann bei der Jahres- und Monatsstreckenkarte der WESTbahn jeder Kunde individuell das Datum des ersten Gültigkeitstages festlegen. Somit verliert man bei einem Umstieg genau zum Fahrplanwechsel am 13.12.2015 keine Gültigkeitstage.
Dank dem kostenlos nutzbaren Parkhaus in St. Pölten können Bahnkunden, die zwischen Amstetten und St. Pölten wohnen, dorthin zufahren und dann mit der WESTbahn günstig und ohne Umstieg zum Westbahnhof pendeln.

Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn Management GmbH: „Die WESTbahn hat dem Land Niederösterreich schon am 5.11.2015 ein Offert gemacht und wartet noch auf Rückmeldung, möchte aber die Pendler nicht länger im Ungewissen lassen. Egal, wie das Urteil ausgeht, wir handeln jetzt im Vorhinein, indem wir den Halt Tullnerfeld aufnehmen und günstige Zeitkarten, beispielsweise für die Strecke Wien – Tullnerfeld, einführen. Dadurch ist eine mit öffentlichen Mitteln bestellte Ausweitung der REX 200 Verkehre oder anderer Verkehre auf der Strecke St. Pölten – Tullnerfeld – Wien Westbahnhof überhaupt nicht mehr erforderlich. Somit bieten wir dem VOR als Bestellorganisation die Möglichkeit, Steuergeld einzusparen oder dort zu investieren, wo es den Kunden einen echten Zusatznutzen bringt.“

P.S.: Was auch gesagt werden muss: Seit es die WESTbahn gibt, wurde im Bahnverkehr nachweislich die Qualität verbessert und sind die Fahrpreise für Kunden attraktiver geworden. Wir wünschen uns, dass staatliche Stellen und Mitbewerber das wertschätzen - und wir in Zukunft nicht mehr so oft gerichtlich für unser Recht des fairen Wettbewerbs sowie die Einhaltung der Gesetze kämpfen müssen. Korrektheit und Fairness der öffentlichen Hand und ihrer Staatsbahn bedeuten erst mehr Markt- und Kundenorientierung für Österreichs Bahnkunden. Danke!

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