NÖGKK eröffnete FRÜHCHENCOUCH in ST. PÖLTEN

Babycouch bietet Hilfe für Frühgeborene und deren Eltern

St. Pölten (OTS) - Es ist das größte Wunder überhaupt. Ein neugeborenes Kind. Doch manchmal passiert dieses Wunder früher als erwartet. Wenn ein Kind vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommt, spricht man von einer Frühgeburt. Auf der Neonatologie des Universitätsklinikums in St. Pölten werden jährlich rund 220 Frühgeborene und deren Familien aus der gesamten Region betreut. Etwa 60 Babys haben ein Geburtsgewicht von weniger als 1 500 Gramm. Das Klinikum St. Pölten betreut überregional die Frühchen von Amstetten, Scheibbs, Waidhofen an der Ybbs, Melk und Krems. Beste Medizintechnik und neueste Forschungsergebnisse kommen hier zum Einsatz. Das Team kümmert sich aber nicht nur um die Kinder, sondern auch um die Eltern, denn eine Frühgeburt ist für alle Beteiligten eine absolute Extremsituation.

Nach den ersten kritischen Wochen wird der Aufenthalt im Krankenhaus zu einem Alltag, in den sich die meisten Eltern gut einleben und Sicherheit finden. Die Abtrennung davon und der Umzug nach Hause ist für viele jedoch wieder eine sehr schwierige Situation.

NÖGKK-Obmann KR Gerhard Hutter: „Für diesen Fall hat sich die NÖGKK für eine Erweiterung der seit 2011 bewährten NÖGKK-BABYCOUCH entschieden. Seit September 2015 gibt es die Frühchencouch für Austausch und Information, die das Leben im Alltag erleichtert.“

Die Babycouch findet regelmäßig jeden 3. Mittwoch im Monat von 9:30 – 11:00 Uhr in der Mutterberatungsstelle St. Pölten, Innere Stadt, Heßstraße 6, 3100 St. Pölten, statt.

Eltern können mit ihren Babys kommen und individuelle Fragen mit einer erfahrenen Hebamme und Experten erörtern.
Erwartet werden Eltern rund um den Raum St. Pölten, die sich austauschen wollen und andere Betroffene kennenlernen können. Ganz nach dem Prinzip „Gemeinsames verbindet“. Offen ist die kostenlose NÖGKK-BABYCOUCH für alle:
„Wir wissen, dass Familien aus sozial benachteiligten Schichten, Familien, die schon ein Frühgeborenes haben oder Infektionen, die immer wieder auftreten eine Frühgeburt begünstigen können. Es gibt aber auch Betroffene, die medizinisch überhaupt keine Risikofaktoren aufgewiesen haben.“ sagt Primarius Univ.-Prof. Dr. Karl Zwiauer und freut sich über das neue Angebot für betroffene Familien.

Zwiauer weiter: „Trotz aller medizinischen Hilfen stellen die ersten Wochen, manchmal vielleicht auch Jahre, für die Eltern von Frühgeborenen eine große Herausforderung dar. Es ist daher wichtig, sich rechtzeitig über Förderungen und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren.“

Informationen und aktuelle Termine der Babycouch finden Sie unter www.noegkk.at, www.babycouch.at bzw. www.argef.at.

Ausführliche Informationen über die Frühgeborenenstation in St. Pölten finden Sie auch auf der Homepage des Universitätsklinikums unter www.stpoelten.lknoe.at.

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