Veranstaltung, 25.11. 2015: Gemeinsam für das Register der Gesundheitsberufe

Bundesarbeitskammer, ÖGB, Gewerkschaften und Österr. Gesundheits- und Krankenpflegeverband diskutieren und präsentieren Vorteile eines Registers

Wien (OTS) - Bereits im Österr. Pflegebericht 2007 wurde darauf hingewiesen, dass es einer validen Datengrundlage zum Personalangebot im Pflegebereich bedarf. So kann dem steigenden Pflegebedarf mit einer überregionalen Planung von Ausbildungsplätzen begegnet werden. Dies ist nun umso mehr der Fall, wenn durch die Novelle zum Gesundheits- und Krankenpflege-Gesetz die Ausbildungen differenzierter werden. Eine Registrierung der nichtärztlichen Gesundheitsberufe könnte diese Anforderungen erfüllen.

Anstelle einer kostenintensiven Registrierung in den Bundesländern sollte eine Bundesbehörde für die Durchführung der Registrierung zuständig sein. Der Gesetzgeber hat vorgesehen, die Bundesarbeitskammer damit zu betrauen - unter Weisung des Gesundheitsministeriums. Im Juni 2015 hat das Gesundheitsministerium einen neuerlichen Versuch zur Einführung der verpflichtenden Registrierung gestartet. Erst wenn alle Bundesländer zustimmen, kann mit der Registrierung begonnen werden. Ziel der Veranstaltung ist es, Raum für einen Meinungsaustausch zu geben und die Vorteile der vorgesehenen Regelung zu verdeutlichen.

„Gemeinsam für das Register der Gesundheitsberufe“
eine gemeinsame Veranstaltung von Bundesarbeitskammer, ÖGKV, GdG-KMSFB, GÖD, GPA-djp, vida und ÖGB/ARGE Fachgruppe für Gesundheits-und Sozialberufe
Mittwoch, 25. November 2015
AK Bildungszentrum
1040, Theresianumgasse 16-18

Programm:
10.00 Uhr Eröffnung, Rudi Kaske, Präsident der Bundesarbeitskammer (BAK)
10.15 Uhr „Das Berufsregister aus Sicht des ÖGKV“, Ursula Frohner, Präsidentin Österr. Gesundheits- und Krankenpflegeverband (ÖGKV) 10.30 Uhr „Berufsregister, was gibt es international?“, Maria M. Hofmarcher, Health System Intelligence & Med Uni Wien
11.00 Uhr „Empfehlung für die Registrierung“, Regina Aistleitner, Gesundheit Österreich GmbH (GÖG)
11.35 Uhr „Berufsregister für nichtärztliche Gesundheitsberufe in Österreich – Status quo und Ausblick“, Meinhild Hausreither, Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
13.15 Uhr Podiumsdiskussion „Braucht das österr. Gesundheitssystem ein Berufsregister für nicht ärztliche Gesundheitsberufe? Was ist der Vorteil, gibt es Nachteile?“
FBM Sabine Oberhauser (Videobotschaft), Sigrid Reichinger (MA 15, Land Wien), Doris Stelzhammer (Dachverband Wr. Sozialeinrichtungen), Josef Zellhofer (ÖGB/ARGE Fachgruppe), Gabriele Hetzmannseder (Sozialwirtschaft Österreich), Alice Kundtner (AK Wien) und Clemens Weisser (dipl. Krankenpfleger)

Moderation: Gerald Gross

Wir würden uns freuen, eine Vertreterin, einen Vertreter Ihrer Redaktion bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können.

Rückfragen & Kontakt:

Arbeiterkammer Wien
Thomas Angerer
+43-1 501 65-2578
thomas.angerer@akwien.at
http://wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0005