Mitsche zur Schuldebatte: "Hermagor zur Modellregion machen"

Harald Walser unterstützt Forderung für mehr Chancengerechtigkeit

Klagenfurt (OTS) - "Machen wir Hermagor zur Modellregion für die Gemeinsame Schule und lösen wir damit ein für alle Mal das Dilemma, dass es keine AHS-Unterstufe gibt und SchülerInnen im Bezirk nur die Wahl zwischen weitem Pendeln oder einem Abschluss der Neuen Mittelschule haben", fordert Marion Mitsche, Grüne Gemeinderätin in Hermagor und Landessprecherin der Grünen in Kärnten.
"Folgen wir als Bezirk dem Beispiel Vorarlbergs und beenden wir die Benachteiligung für SchülerInnen aus unserem Bezirk", so Mitsche. Der Abschluss der Hermagorer Gemeinsamen Schule würde dann als einem AHS-Unterstufen-Abschluss gleichwertig eingestuft werden. Bei der Anmeldung an weiterführenden Schulen darf es keine Benachteiligung mehr für Hermagorer SchülerInnen geben.

Harald Walser, Bildungssprecher der Grünen im Parlament und seit Jahren mit den Problemen im Bezirk Hermagor vertraut, unterstützt die Idee: "Mit einer Modellregion zur Gemeinsamen Schule hätten die SchülerInnen im Bezirk Hermagor mehr Chancengerechtigkeit und weniger Stress beim Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe". Zahlreiche Studien, internationale Erfahrungen und namhafte ExpertInnen aus dem Bildungsbereich kämen ohnehin zu dem Schluss, dass in Österreich im Alter von 9 bis 10 Jahren deutlich zu früh nach Leistung selektiert wird, und in manchen ländlichen Regionen durch eingeschränkte Wahlmöglichkeiten eine Benachteiligung der SchülerInnen erfolgt.

"Von Seiten des Kärntner Landesschulrats kommt nichts außer Versprechungen und Ankündigungen für Kompromisslösungen. Nutzen wir nun die neue Möglichkeit, selbst tätig zu werden und für unsere SchülerInnen im Bezirk Chancengleichheit zu schaffen", so Mitsche abschließend.

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