PVÖ-Edlinger: An Wertschöpfungsabgabe führt kein Weg vorbei!

Notwendige Debatte darüber nicht mehr auf die lange Bank schieben

Wien (OTS) - „Jüngste Untersuchungen bestätigen einmal mehr, dass durch die rasch fortschreitende Automatisierung unter dem Strich mehr Arbeitsplätze vernichtet, als durch die neuen digitalen Technologien geschaffen werden. Ergebnis: Die Arbeitslosenzahlen drohen mittelfristig weiter zu steigen, die Einnahmen des Staates für die Sicherung der sozialen Leistungen sinken. Um dieses Szenario mit allen seinen vielschichtigen negativen Folgen – u . a. für die PensionistInnen - zu verhindern, ist eine tiefgreifende Reform bei der Berechnung der Sozialabgaben notwendig“, meint der Vizepräsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und Landespräsident des PVÖ Wien, Bundesminister a. D. Rudolf Edlinger. ****

„Die Wertschöpfungsabgabe wäre ein vernünftiges, weil gerechteres Instrument zur Finanzierung der sozialen Leistungen. Sie orientiert sich vordringlich an der Wertschöpfung von Unternehmen und nicht ausschließlich an der Zahl der Beschäftigten. Die Debatte darüber ist jedenfalls notwendig und sollte nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden“, so Edlinger weiter. Derzeit leisten Betriebe mit vielen Beschäftigen im Verhältnis zu vollautomatisierten und damit beschäftigungsschwachen Unternehmen einen weitaus größeren Anteil an der Finanzierung des Sozialstaates.

„Die Wertschöpfungsabgabe würde die Unternehmen mit einer hohen Beschäftigtenzahl entlasten, damit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern, Arbeitsplätze und soziale Leistungen sichern. Damit leistet sie zu guter Letzt auch einen wichtigen Beitrag zur Inlandsnachfrage und Ankurbelung der Konjunktur. Sie ist jedenfalls eine Maßnahme, an der über kurz oder lang kein Weg vorbeiführen wird“, schloss Edlinger. (Schluss)

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