ÖGB-Achitz: Gegenfinanzierung der Lohnsteuer-Entlastung nicht aufweichen!

Registrierkassen helfen nicht nur gegen Steuerbetrug, sondern auch gegen Schwarzunternehmertum

Wien (OTS) - „Wer auch immer jetzt gegen die beschlossene Gegenfinanzierung der Steuerreform querschießt, dem sei gesagt: Wir ArbeitnehmerInnen werden nicht auf die Lohnsteuer-Entlastung verzichten, und wir werden sie uns nicht durch die Hintertür selbst bezahlen“, sagt Bernhard Achitz, Leitender Sekretär des ÖGB, zu den Forderungen aus diversen Bundesländern, wonach die beschlossene Registrierkassenpflicht aufzuweichen oder zu verschieben sei: „Käme diese wirksame Maßnahme gegen Steuerbetrug nicht, dann müsste man anders für die notwendigen Einnahmen sorgen, zum Beispiel durch Vermögens- und Erbschaftssteuern.++++

Die Registrierkassenpflicht sorgt dafür, dass die von den KonsumentInnen bezahlte Mehrwertsteuer auch tatsächlich beim Finanzamt landet und nicht im Börsel eines Unternehmers. Indirekt wird so durch steigende Gewinne auch das Aufkommen an Unternehmenssteuern erhöht. Achitz: „Und noch einen Punkt darf man nicht vergessen: Wenn die schwarzen Schafe unter den Unternehmern weniger Schwarzgeld in die Tasche bekommen, ist es für sie auch nicht mehr so leicht, ihre Beschäftigten ganz oder teilweise schwarz zu bezahlen. Registrierkassen helfen also nicht nur gegen Steuerhinterziehung, sondern auch gegen das Schwarzunternehmertum. Davon profitieren die ArbeitnehmerInnen lange – auch noch durch höhere Pensionen.“

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