APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Mikl-Leitner, Häupl und Kurz aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 13.11. bis 19.11.2015 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche erneut Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Am Freitag präsentierten SPÖ und ÖVP ein neues Konzept für das Grenzmanagement am besonders belasteten Übergang im steirischen Spielfeld. Ein zwei Meter hoher Maschendrahtzaun soll vom Grenzübergang Spielfeld 3,7 Kilometer weit bis nach Graßnitzberg führen. Der Aufbau soll sechs Wochen bis drei Monate dauern. Auf Ersuchen Sloweniens wurde auf die Errichtung eines 25 Kilometer langen Zauns verzichtet. Sollten die beschlossenen Maßnahmen nicht greifen, "können wir auf Knopfdruck binnen 48 Stunden einen eingezäunten Korridor hochziehen", sagte Mikl-Leitner. Wobei die Innenministerin ausdrücklich betonte, dass sie in diesem Fall keine Zustimmung des Koalitionspartners brauchen würde. Bei den Oppositionsparteien stößt das Konzept auf Widerstand. Grüne und Neos sind prinzipiell gegen Zäune, die FPÖ attestierte der Regierung fehlenden Mut, auch dem Team Stronach geht das Vorhaben nicht weit genug.

Mit der Anschlagserie in Paris rückte das Thema Staatsschutz wieder ins Zentrum der politischen Debatte. Die Innenministerin will nach dem Terror in Paris die Sicherheitsbehörden personell und materiell stärken. Sie habe den Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Konrad Kogler, damit beauftragt, ein Detailkonzept zu erarbeiten „mit der Zielsetzung, die Schlagzahl unserer Profis zu erhöhen“.

Als Neueinsteiger der Woche etablierte sich Christian Oxonitsch. Der bisherige Wiener SPÖ-Stadtrat für Bildung, Jugend und Sport wechselt als Klubobmann ins Stadtparlament, wo er Rudolf Schicker ablöst. Die Agenden des scheidenden Stadtrats werden aufgeteilt. Die Jugend wandert zu Gesundheits- und Sozialstadträtin Wehsely, die Bildung zu Integrations- und Frauenstadträtin Frauenberger und der Sport zur Kulturstadtrat Mailath-Pokorny. Im Stadtschulrat wird Susanne Brandsteidl von Jürgen Czernohorszky abgelöst.

Laut einem Bericht der „Presse“ wurde Oxonitsch bei der Wahl zum Klubchef von rund 30 Prozent der SPÖ-Mandatare gestrichen. Das schlechte Ergebnis dürfte aber weniger mit seiner Person, sondern mit der Unzufriedenheit mancher Sozialdemokraten über den rot-grünen Koalitionspakt zu tun haben. Oxonitsch nahm die Streichungen gelassen: "Das überrascht niemanden". Im Gegensatz zu Rot-Grün I sei "die Verlängerung der Koalition kein Honeymoon mehr“, sagte Oxonitsch gegenüber der „Presse“.

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