Jank zur Bildungsreform: Frühzeitig investieren statt später reparieren

ÖVP-Bildungssprecherin anlässlich des Budgetausschusses zum Kapitel Bildung

Wien (OTS) - Die Bildungsreform wird vom Grundgedanken "Frühzeitig investieren statt später reparieren" geprägt. Daher wird auf die frühkindliche Bildung ein besonderes Augenmerk gelegt. Das hielt heute, Donnerstag, ÖVP-Bildungssprecherin Abg. Brigitte Jank anlässlich des Budgetausschusses zum Kapitel Bildung fest, bei dem auch die Bildungsreform Thema war. "Die Kindergärten werden als erste Bildungseinrichtung gestärkt; mit einer zweijährigen Schuleingangsphase wird den Kindern der - ihrem Entwicklungsstand angepasste - Übertritt in die Volksschule erleichtert", zeigte sich die Bildungssprecherin zufrieden.

Dabei soll besonders die sprachliche Förderung Berücksichtigung finden, und hier vor allem die Feststellung der Sprachentwicklung bei Kindern mit nicht-deutscher Muttersprache in ihrer eigenen Sprache. "Ob Kinder ein Sprachproblem haben, kann man am besten eruieren, wenn diese sie in der eigenen Muttersprache kommunizieren. Daher ist es notwendig, muttersprachliche Experten für die Sprachstandsfeststellung einzusetzen", so Jank.

Die ÖVP-Abgeordnete hob zudem das breite Autonomiepaket der Bildungsreform hervor. Es sei wesentlich, dass Entscheidungen auch dort fallen wo sie anfallen – also direkt vor Ort.
In diesem Zusammenhang thematisierte Jank auch die Notwendigkeit, entsprechende Schritte nicht nur bei den neuen Direktorenbestellungen zu setzen, sondern auch Maßnahmen für bereits bestehende Strukturen zu entwickeln. Alle Direktoren müssten in die Lage versetzt werden, Autonomie bestmöglich an ihren Schulen umzusetzen, fordert Jank.

Änderungen müsse es auch für die Arbeitsplatzsituation für Lehrerinnen und Lehrer geben, weil es wünschenswert sei, dass möglichst viel Zeit an der Schule verbracht werde. In der Umsetzung werde es eine Gesamtstrategie unter Zusammenwirkung von Bund, Länder und Gemeinden geben müssen, so Jank weiter.

Positiv hob die Bildungssprecherin zudem die geplante Einrichtung einer Bildungsstiftung hervor, die für eine Weiterentwicklung der Schulpädagogik sowie Begabten- und Begabungsförderung sorgen soll. (Schluss)

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