FPÖ-Steger: Alpine Ski WM: Rot-Rotes Finanzchaos – Klug vergibt Steuermillionen im Blindflug

Wien (OTS) - "Der Rechnungshofbericht zur Alpinen Ski Weltmeisterschaft in Schladming bestätigt einmal mehr Klugs Versagen als Sportminister: BMLVS und die Steiermärkische Landregierung agierten in einem schier unfassbaren Ausmaß dilettantisch und unverantwortlich. Das alles geht zu Lasten der österreichischen Steuerzahler, schließlich wurden rund 248 Mio. EUR aus öffentlicher Hand bereitgestellt“, so die freiheitliche Sportsprecherin NAbg. Petra Steger. Dass es für eine sündhaft teure Weltmeisterschaft kein „angemessenes Projektmanagement“ gab, zeige auch wie es um die „Sportnation Österreich“ bestellt sei.

Laut Rechnungshofbericht, sollen sieben Gremien in vielen Bereichen völlig unabhängig voneinander gearbeitet haben. „Unter diesen Umständen ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Gesamtüberblick und Gesamtkoordination gefehlt hat. Wie Klug mit Sportfördergeldern umgeht, hat sich in der Vergangenheit schon des Öftern gezeigt: Noch immer fehlt es an jeglicher Transparenz im Wesen der Sportförderung“, betonte Steger.

Auch die Tatsache, dass das Land Steiermark und das BMLVS Projekte gefördert haben, welche gar nicht Bestandteil der Bewerbung für die Ski WM 2013 waren, oder Projekte, für die der Veranstalter – der Österreichische Skiverband – ein Entgelt vom Internationalen Skiverband erhielt oder erhalten hätte können, sei mehr als bemerkenswert und zeigt wie sorglos mit öffentlichen Gelder umgegangen wird. Sowohl der damalige rote Landeshaupthauptmann als auch der rote Sportminister seien für das hinterlassene Finanzchaos verantwortlich. „Von der großen Ankündigung, man werde das Gießkannen-Prinzip im Zuge der BSFG-Novelle abstellen, ist wohl nicht mehr viel übrig geblieben: Doppelförderungen stehen offenbar nach wie vor an der Tagesordnung“, so Steger.

Im Sportausschuss im vergangenen März meinte Klug, dass der entsprechende Rechnungshofbericht über die Fördermittel rund um die Ski-WM Auskunft geben werde. „Nun hat Klug die Rechnung präsentiert bekommen! Wie er mit dem verheerenden Ergebnis des Berichtes umgehen wird, wird sich hoffentlich bald zeigen. Es muss zu einer grundlegenden Durchleuchtung des Sportförderwesens kommen, damit es zu solch schwerwiegenden Fehlern nicht mehr kommt“, so Steger, die im Zusammenhang mit der Alpine Ski WM parlamentarische Anfragen und eine Behandlung im nächsten Sportausschuss ankündigt.

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