Lunacek: „Weitere Eskalation der Gewalt im Kosovo um jeden Preis verhindern“

Opposition soll Entscheidung des Verfassungsgerichtes im Jänner abwarten und bis dahin Parlamentsarbeit machen

Brüssel/Wien (OTS) - Angesichts der sich weiter aufschaukelnden gewalttätigen Proteste im Kosovo ruft die Vizepräsidentin und Kosovo-Berichterstatterin des Europaparlaments Ulrike Lunacek zur Beilegung jeglicher Gewalt auf:

„Ich appelliere an die VertreterInnen von Opposition und Regierung nicht noch weiter an der Eskalationsspirale zu drehen. In Richtung der Oppositionsparteien im Kosovo erinnere ich an die gute kosovarische Tradition des gewaltfreien Protestes. Jetzt ist der kosovarische Verfassungsgerichtshof am Zug, dessen Entscheidung im Jänner ist abzuwarten, und bis dahin sollen die Oppositionsparteien ihre Arbeit als Abgeordnete im Parlament machen. Beispielsweise für die Erstellung des Budgets, das schließlich für die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage eingesetzt werden muss."

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