Industrie: Integrations-Maßnahmenplan zu begrüßen, weitere Schritte wünschenswert

IV-GS Neumayer: Beeindruckende Palette an Maßnahmen – Einbeziehung von Asylsuchenden wichtig – Qualifikationserhebungen früher ansetzen

Wien (OTS/PdI) - „Die Palette an Maßnahmen ist beeindruckend. Die flächendeckende Qualifikationserhebungen, die Sprachfördermaßnahmen für Schülerinnen, Schüler, Eltern und Mütter, der Ausbau von berufsspezifischen Sprachkursen, die Buddy-Systeme für den Bildungsbereich sowie das Mentoring für engagierte Flüchtlinge für den Berufseinstieg sind besonders hervorzuheben“, so Mag. Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), heute, Donnerstag, in einer ersten Reaktion auf den vorgestellten Integrations-Maßnahmenplan. Einige Punkte seien zwar noch zu präzisieren. Dennoch begrüße die Industrie den heute vorgestellten 50-Punkte-Plan des BMEIA zur Integration von Asylberechtigten, der für alle Ebenen des Nationalen Aktionsplans für Integration (NAP.I) Vorschläge und Maßnahmen vorsieht. „Aber Integration ist keine Einbahnstraße, sondern ein Miteinander der aufnehmenden Gesellschaft und der in Österreich Ankommenden – idealerweise beginnt sie daher bereits am ersten Tag“, gab der Generalsekretär zu bedenken.

Neumayer: Integration ab dem ersten Tag wichtig

Nach Vorstellung der IV sollten Asylsuchende daher im Sinne der raschen Selbsterhaltungsfähigkeit bereits zu Beginn des Asylverfahrens Qualifikationserhebungen und Kompetenzchecks durchlaufen und nicht erst dann, wenn sie einen positiven Asylbescheid haben. Positiv seien auch Ansätze wie Deutschkurse schon während des Asylverfahrens anzubieten. „Das entspricht genau unseren Vorstellungen“, so Neumayer, denn „während des Verfahrens warten Asylsuchende dann nicht untätig, sondern lernen bereits Deutsch und werden für den Berufseinstieg qualifiziert“. Nach einer Orientierungsphase von sechs Monaten, in der auch entsprechende Qualifikationen anerkannt werden, sollte dann ein effizienter Arbeitsmarktzugang möglich sein.

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