NÖAAB-Kern: "50-Punkte-Plan von Integrationsminister Kurz richtiger Weg"

Verpflichtende Sprach- und Wertekurse an Auszahlung der Mindestsicherung koppeln

St. Pölten (OTS) - „Aus Sicht des NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes kann ich den Vorstoß von Integrationsminister Kurz voll und ganz unterstützen. Die Mindestsicherung darf auch bei anerkannten Flüchtlingen nicht zur Hängematte werden. Wir dürfen ein Mindestmaß an Kooperation erwarten – die Koppelung an die Mindestsicherung halte ich für das richtige Mittel“, betont NÖAAB-Landesgeschäftsführerin Bundesrätin Sandra Kern.

Der NÖAAB ist seit letztem Jahr Mindestsicherungs-Reformmotor. Niederösterreich ist das erste Bundesland, das erst im Sommer die Mindestsicherung nach dem Modell des NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes reformiert hat. „Ziel der Reform war immer, Menschen Anreize zum Wiedereinstieg und Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Wir wissen bereits heute, dass viele Flüchtlinge - zumindest auf Zeit – Asylstatus und damit auch Mindestsicherung erhalten, sofern sie keinen Arbeitsplatz finden können. Aus Fairness zu denen, die das System finanzieren, kann man von den Beziehern der Mindestsicherung zumindest die Absolvierung von Deutsch- und Wertekursen nach dem Vorschlag des Expertenrates verlangen“, so Sandra Kern abschließend.

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