Kinder bauen im Parlament einen Leuchtturm für ihre Rechte

Nationalratspräsidentin Bures: Global betrachtet sind Kinderrechte leider keine Selbstverständlichkeit. Das dürfen wir nicht akzeptieren

Wien (PK) - In der Säulenhalle des Parlaments wurde heute von einer Kindergartengruppe ein Leuchtturm aus Kartonschachteln errichtet. Auf Einladung von Nationalratspräsidentin Doris Bures und der Bundesratsvizepräsidentin Inge Posch-Gruska feierten die rund 20 Kinder damit den Tag der Kinderrechte beziehungsweise den Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention am 20. November 1989. "Der Leuchtturm soll allen den richtigen Weg zu den Kinderrechten zeigen", meinte ein Bub.

Nationalratspräsidentin Doris Bures sagte zu den Kindern: "Im Parlament sind normalerweise vor allem Erwachsene. Umso mehr freue ich mich, dass Ihr heute hier seid und wir gemeinsam einen Geburtstag feiern. Der von Euch errichtete Leuchtturm ist ein Zeichen, wie wichtig Kinderrechte sind." Die Nationalratspräsidentin versprach der Gruppe des Kinderfreunde-Betriebskindergartens der Wiener Städtischen, sie werde alle Erwachsenen, die sie am Turm vorbeigehen sehe, auf die hohe Bedeutung von Kinderrechten hinweisen.

Die Gruppe wurde außerdem von vier Jugendlichen begleitet, die aus Afghanistan nach Österreich geflüchtet sind. Die jungen Männer wiesen alle darauf hin, wie wichtig es nach ihrer Flucht vor den Taliban für sie sei, möglichst gut in das österreichische Bildungssystem integriert zu werden. Nationalratspräsidentin Bures sagte: "Global betrachtet sind Kinderrechte leider alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Um die Rechte von Kindern auf der ganzen Welt zu verbessern, müssen wir alle zusammenhalten. Wir dürfen nicht akzeptieren, dass noch immer grundlegende Kinderrechte verletzt werden." (Schluss) wz

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