Meinl-Reisinger zur neuen Stadtregierung: Postenkarussell dreht sich munter weiter

Grüne besetzen Versorgungsposten wie die „Großen“

Wien (OTS) - „Mit Verwunderung nehmen wir die kolportierten Jobs für die Wiener Grünen zur Kenntnis. Die Koalitionsgespräche wurden anscheinend eher als Jobbörse, denn als inhaltliche Weichenstellung für die kommenden fünf Jahre genutzt“, stellt Beate Meinl-Reisinger, designierte NEOS-Klubchefin im Rathaus, fest.

Unter anderem ist im Regierungspaket ein neuer Posten, der „Bildungsanwalt“, festgeschrieben. Diesen soll Daniel Landau bekleiden, der den Einzug in den Gemeinderat verpasst hat. „Da sieht man, wo die Prioritäten der Grünen liegen. Das erklärt auch, warum das Regierungsprogramm vor allem aus belanglosem Blabla besteht, anstatt aus konkreten Maßnahmen und klaren Richtlinien.“

„Das bedeutet nichts Gutes für die kommenden fünf Jahre. Das Wiener Budget benötigt eine Konsolidierung und Generationengerechtigkeit anstatt fortgesetzten Postenschacher. Ich bin enttäuscht, denn die Grünen verraten anscheinend auch bei der Neuauflage von Rot-Grün ihre Ideale", so Meinl-Reisinger weiter. Die FPÖ zeige zwar mit dem Finger gerne auf andere, ist aber selbst nicht bereit, auf sinnlose Posten wie nicht-amtsführende Stadträte und Bezirksvorsteher-Stellvertreter zu verzichten. "Ganz im Gegenteil, sie bestehen auf den hochdotierten nicht-amtsführenden Vizebürgermeister, der keine Agenden hat. Wo bleibt da der Wille der FPÖ zur Veränderung? Deswegen braucht es NEOS in Wien, denn wir sind die einzigen, die sich für die Abschaffung von Versorgungsposten und eine echte Veränderung einsetzen“, schließt Meinl-Reisinger.

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