Staatssekretärin Steßl: Digitalisierung ist für den zukünftigen Wohlstand unserer Gesellschaft essentiell

Parlamentarische Enquete des Bundesrates „Digitaler Wandel und Politik“

Wien (OTS) - „Wir benötigen dringend ein Verständnis darüber, dass die Digitalisierung viele Möglichkeiten bringt, die wir politisch diskutieren, aktiv nutzen und mitgestalten wollen. Es sind zukunftsweisende Weichenstellungen gefragt, denn ob wir das Potenzial der Digitalisierung bestens nützen, ein Player in der globalisierten Welt sind und für Wohlstand sorgen, ist neben vielen strategischen Entscheidungen auch vom innovationsfreudigen Klima und den entsprechenden Rahmenbedingungen abhängig, die wir PolitikerInnen schaffen“, sagte Staatssekretärin Sonja Steßl in ihrem Eingangsstatement bei der heutigen Enquete des Bundesrates zum Thema „Digitaler Wandel und Politik“ im Parlament.

Wir bewegen uns in einer Zeit des Umbruchs. Die Digitalisierung verändere unsere Gesellschaft, Wirtschaft und Arbeitswelt ebenso wie private Lebensmodelle. Digitalisierung stehe oft als Synonym für Zukunft und Modernität, aber auch Begriffe wie Industrie 4.0, Crowdworking, Big Data, Internet der Dinge oder der Verlust der Privatsphäre würden damit verknüpft sein, so Steßl.

„Die Digitalisierung verändert die Wertschöpfung ebenso wie Arbeitswelt und Konsummodelle. Es gilt dabei die Chancen auszuloten, und ebenso darüber nachzudenken, wie notwendige Sozial- und Finanzierungssysteme auszusehen haben“, sagte Steßl weiter. „Wie sehen etwa moderne Arbeitszeitmodelle aus, wie wird künftig eine gute Work-Life Balance auch im digitalen Bereich gelingen.“

Ebenso sei es dringend notwendig die Teilhabemöglichkeiten an der Digitalisierung zu verbessern, die digitale Kluft zu verringern. „Der Umgang mit den neuen Medien muss als vierte Kulturtechnik ganz selbstverständlich in den Schulen vermittelt werden, um die digitale Kompetenz zu erhöhen. Bildung ist das Rüstzeug für den Erfolg im Beruf und die Teilhabe an der Gesellschaft.“

„Das alles sind Fragen, die auch in politischer Verantwortung liegen“, betonte die Staatssekretärin, die gemeinsam mit Staatssekretär Mahrer von der Regierung beauftragt wurde, eine „Digital Roadmap“ zu erstellen. „Wir brauchen eine übergeordnete Strategie aus den vielen Teilstrategien, die auf verschiedenen institutionellen Ebenen schon herauskristallisiert worden sind und in Arbeitsgruppen noch weiter entwickelt werden. Im Jänner startet ein Open Space Prozess zur Digital Roadmap, in den sich alle einbringen können. Die Menschen wollen einen Plan, um gut für die Zukunft gerüstet zu sein. Das ist eine große Herausforderung für die Politik und ebenso auch eine große Chance.“

Abschießend bedankt sich Staatssekretärin Steßl für die Initiative des Bundesrates und lud alle Interessierten ein, sich in das Zukunftsprojekt „Digital Roadmap“ der Regierung einzubringen.

Fotos von der Enquete sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.

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