Christian Ragger: LH Kaiser verschweigt wahre Kosten für Migranten

Aufwand für Grundversorgung ist nur kleiner Teil der wahren Belastung

Klagenfurt (OTS) - „Es ist unglaublich, wie LH Dr. Peter Kaiser die wahren Kosten für Migranten kleinredet. Wenn er sagt, dass das Land Kärnten heuer nur 17,6 Millionen Euro aufgewendet habe, wobei der tatsächliche Aufwand nur 7,3 Millionen betragen hätte, weil der Bund den Rest abdeckte, unterschlägt er rund 30 Millionen, welche Bund, Land und Gemeinden allein heuer zusätzlich aufbringen müssen“, stellt der Obmann der FPÖ Kärnten LR Mag. Christian Ragger klar.

Kaiser verschweigt die 10 Millionen Euro, welche für die Mindestsicherung von Asylanten und subsidiär Schutzberechtigten anfallen. Er lasse die Arbeitslosen- und Notstandshilfe für 5.000 arbeitslose Ausländer in Kärnten unter den Tisch fallen. Nicht genannt werden auch ambulante und stationäre Kosten für die Spitalspflege von Migranten, anerkannten Asylanten und subsidiär Schutzberechtigten. Es sind heuer etwa 20.000 Tage, wovon jeder 600 Euro kostet. Land und Gemeinden zahlen von diesen 12 Millionen Euro mehr als die Hälfte. Nicht genannt werden auch die Aufwendungen für die zusätzlich benötigen Sprachlehrer von Flüchtlingskindern und auch für deren Betreuung. Allein das geplante Jugendheim in Finkenstein koste jährlich 3 Millionen Euro.

„Der Bevölkerung wird Sand in die Augen gestreut, wenn nur der Aufwand für die Grundversorgung, aber nicht die anderen Kosten offengelegt werden. Diese steigen auch massiv an, wenn Asylanten ihre Familien nachholen“, erklärt Ragger. Darüber müsse man offen reden. Aber LH Kaiser fehle der Mut dazu, so Ragger abschließend.

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