Oesterreichs Energie begrüßt Energiepläne der EU

Zusätzlich zu Langfrist-Projekten konkrete Maßnahmen zur Erhaltung des Binnenmarkts gefordert

Wien (OTS) - Oesterreichs Energie, die Interessenvertretung der E-Wirtschaft begrüßte die erstmalige Präsentation des „State of the Energy Union Package“ durch Kommissions-Vizepräsident Maroš Šefčovič als wichtigen Meilenstein der europäischen Energiepolitik, der aber nicht davon ablenken sollte, dass viele aktuelle Fragen damit nicht gelöst werden können. „Die Energieunion mit ihren fünf Dimensionen Dekarbonisierung, Energieeffizienz, Binnenmarkt, Energiesicherheit und Forschung ist ein richtiges und ehrgeiziges Projekt dem man nur zustimmen kann“, erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie.

Seitens der österreichischen E-Wirtschaft erhofft man sich von der EU aber auch Impulse und Unterstützung insbesondere zur Erhaltung der gemeinsamen Preiszone für Strom zwischen Österreich und Deutschland, der einzigen voll funktionsfähigen Preiszone der EU. Schmidt:
„Natürlich müssen jetzt die Weichen für die Zukunft bis 2030 rasch und entschlossen gestellt werden, das darf uns aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass aktuell die Entwicklung genau in die Gegenrichtung zu gehen droht.“ Oesterreichs Energie appelliert daher an alle Verantwortlichen, auch die EU-Kommission, sich für die Erhaltung der Preiszone einzusetzen.

Energiezukunft muss über nationale Grenzen hinweg erarbeitet werden

Als wichtiges Ziel sieht Oesterreichs Energie den in mehreren Bereichen der Energieunion vorgetragenen Gedanken der engeren Zusammenarbeit, nicht nur im Bereich der Energiesicherheit. Schmidt:
„Zukunftskonzepte können nur zur Wirkung gebracht werden, wenn sie stärker miteinander abgestimmt sind. Die Zukunft gehört daher regionaler und auch überregionaler Kooperation gegenüber nationalen Alleingängen.“

Ehrgeiziges EU-Projekt setzt Mitgliedsländer unter Zugzwang

Unter Zugzwang, so Schmidt setzt das ehrgeizige EU-Projekt die Mitgliedsländer auf jeden Fall, wenn es darum geht, bis 2018 tragfähige Energiestrategien zu erstellen. Diese Strategien müssen für jede der fünf Dimensionen der Energieunion und bezüglich der 2030-Ziele, die es noch in Paris im globalen Maßstab zu verankern gilt, zielführende Wege aufzeigen. Schmidt: „Oesterreichs Energie hat mit der im November präsentierten Stromstrategie schon zukunftsfähige Konzepte vorgestellt und wird diese in den kommenden Wochen und Monaten in die Diskussion einbringen und detaillierte Maßnahmenvorschläge unterbreiten.“

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