ORF III am Donnerstag: Politik-Abend zum IS-Terror mit „60 Minuten.Politik“, „Im Brennpunkt“ und „Inside Brüssel“

Außerdem: „Wilde Reise“ in die „Wunderwelt Plitvice“ und „Best of Blue Bird Festival“

Wien (OTS) - Anlässlich der Anschläge in Paris ändert ORF III sein Programm und beleuchtet am Donnerstag, dem 19. November 2015, im Rahmen der Sendungen „Inside Brüssel“ (21.05 Uhr), „Im Brennpunkt“ (21.55 Uhr) und „60 Minuten.Politik“ (22.25 Uhr) die nationalen und europäischen Reaktionen auf den Terror des IS.
Zuvor führt Naturfilmer Erich Pröll das Publikum auf eine „Wilde Reise“ in die kroatische „Wunderwelt Plitvice“ (20.15 Uhr), die mit ihren Tausenden Wasserfällen, Kaskaden und Höhlen die Besucherinnen und Besucher in ihren Bann zieht. Im Anschluss an den Politik-Abend zeigt ORF III anlässlich des „Blue Bird Festivals“ (26. bis 28. November) im Wiener Jazzclub Porgy & Bess ein von ORF-Musikjournalist Klaus Totzler gestaltetes und in der Vorwoche gestartetes dreiteiliges „ORF III spezial“ mit einem Rückblick auf die Festivaljahre 2012 bis 2014. Diesmal stehen ab 23.30 Uhr die Highlights aus dem Jahr 2013 auf dem Programm, u. a. die Auftritte der US-amerikanischen Songwriter Amanda Palmer und Adam Green sowie die heimischen Acts Kidcat Lo-fi und Dawa.

Details zum Politik-Schwerpunkt: „Inside Brüssel: Nach dem Terror:
Europa im Krieg?“ (21.05 Uhr), „Im Brennpunkt: IS: Terror als Geschäftsmodell“ (21.55 Uhr) und „60 Minuten.Politik: Sicherheit und Freiheit – wie verteidigen wir dieses Gut?“ (22.25 Uhr)

In Brüssel spricht Peter Fritz mit seinen Gästen über eine europäische Antwort auf den Terror, über den ambitionierten Syrien-Plan, der die Bedrohung durch den IS an der Wurzel packen soll, sowie über das wachsende Misstrauen gegenüber Flüchtlingen in Europa. Es diskutieren die Europaabgeordneten Heinz Becker (ÖVP) und Monika Vana (Die Grünen), sowie Florence Autret (La Tribune, Frankreich) und Stefan Lehne (Carnegie Europe).
Die Dokumentation „IS: Terror als Geschäftsmodell“ zeigt danach im Rahmen von „Im Brennpunkt“, wie die Terrormiliz mit Menschenhandel und Entführungen Geld lukriert. Horrende Lösegelder werden für eine Freilassung verlangt, fremde Regierungen gnadenlos erpresst. Wird nicht bezahlt, werden die Geiseln brutal ermordet. Dem französischen Journalisten Nicolas Henin ist es gelungen, seine Freiheit nach zehn Monaten wiederzuerlangen. Frankreich dementiert, dass Lösegelder geflossen seien, doch ohne Geld hätte den Journalisten wohl ein ähnliches Schicksal ereilt wie seine amerikanischen und britischen Kollegen James Foley, Steven Sotloff und David Haines.
In Österreich sind 250 Personen, die sich zum bewaffneten Dschihad bekennen, amtsbekannt. Eine lückenlose Überwachung ist kaum möglich, so muss selbst der Chef des Bundesamtes für Terrorismusbekämpfung ein Restrisiko eingestehen. Über die Frage „Sicherheit und Freiheit – wie verteidigen wir dieses Gut?“ diskutieren in 60 Minuten.Politik“ ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs und der geschäftsführende Chefredakteur der „Kronen Zeitung“ Klaus Herrmann mit den Sicherheitssprechern der Parlamentsparteien: Otto Pendl (SPÖ), Werner Amon (ÖVP), Gernot Darmann (FPÖ), Peter Pilz (Die Grünen), Niko Alm (NEOS) und Christoph Hagen (Team Stronach).

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