Karlheinz Töchterle: Budget für Wissenschaft und Forschung steigt weiter

Zusätzliche Mittel für Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen – neue Lehrerbildung in den Hochschulraumstrukturmitteln berücksichtigt

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Das Budget für Wissenschaft und Forschung steigt weiter und bleibt wie auch in den vergangenen Jahren von den allgemein notwendigen Sparmaßnahmen ausgenommen“, so ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle anlässlich der heutigen Budgetberatungen im Parlament. Konkret werden die Mittel für die Universitäten in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode um 615 Millionen Euro erhöht, davon fließen 189 Millionen Euro im kommenden Jahr. Ebenso gibt es ein Plus beim Budget für die Fachhochschulen, um die Fördersätze zu erhöhen (durchschnittlich knapp 8,6 Prozent) und die Studienplätze auszubauen (Ausschreibung für 200 zusätzliche Plätze ab dem Studienjahr 2017/18 läuft derzeit). Dafür stehen im kommenden Jahr zusätzlich 16,7 Millionen Euro zur Verfügung.

Betreffend Universitätsbudget verweist Töchterle insbesondere auf das 2013 neu eingeführte Instrument der Hochschulraumstrukturmittel, das sich bisher bewährt habe. Die Stärkung von Kooperationen und die Schärfung von Universitäts-Profilen bleiben daher auch künftig im Fokus. In der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode stehen dafür in Summe 750 Millionen Euro zur Verfügung. Diese können nach klar definierten Kriterien von den Hochschulen eingeworben und gezielt eingesetzt werden, beispielsweise im Bereich Wissenstransfer, zur Förderung einer strukturierten Doktoratsausbildung sowie zur Umsetzung der neuen Lehrerbildung, etwa durch die Finanzierung neuer Professuren oder "Brückenprofessuren" von zwei Institutionen.

Auch die Forschungseinrichtungen können mit steigenden Budgets planen. Der Wissenschaftsfonds FWF bekommt ein jährliches Budget von 184 Millionen Euro und damit in Summe 552 Millionen Euro im Zeitraum 2016 bis 2018, was einer Steigerung von 12,5 Prozent (im Vergleich zur Periode 2013 bis 2015) entspricht. Das Budget der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) steigt in der Leistungsvereinbarungsperiode 2015 bis 2017 um 17 Prozent, jährlich stehen der Akademie 105 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Budgetplus gibt es weiters für das IST Austria (plus 10,3 Millionen Euro im kommenden Jahr).

"Neben den Budgetsteigerungen – die gerade in Wissenschaft und Forschung natürlich immer höher ausfallen könnten, aber in Zeiten der allgemeinen Sparnotwendigkeiten hervorhebenswert sind und anerkannt werden müssen – gilt es auch, inhaltlich weitere Schritte zu setzen, um die Qualität an Hochschulen und Forschungseinrichtungen weiter zu steigern", so der ÖVP-Wissenschaftssprecher. Zuletzt sei dies mit der Novelle des Universitätsgesetzes gelungen, wo insbesondere Verbesserungen für Nachwuchswissenschaftler sowie eine überarbeitete und standardisierte Studieneingangs- und Orientierungsphase (STEOP) verankert wurden.
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