FPÖ-Dieringer-Granza: Viel Lärm um „Nicht-Bildungsreform“

Wo bleibt Qualitätsverbesserung am heimischen Bildungssektor? - SPÖ und ÖVP üben sich im Machterhalt

Klagenfurt (OTS) - Enttäuscht zeigt sich die Vizepräsidentin des Kärntner Landesschulrates Mag. Elisabeth Dieringer-Granza von den gestern präsentierten Eckpunkten der Bildungsreform. „Es ist hier klar zu erkennen, dass SPÖ und ÖVP in monatelangen Verhandlungen mit nichts anderem beschäftigt waren, als mit sich selbst und ihrem parteipolitischen Machterhalt. Statt Schüler, Lehrer und Eltern in den Mittelpunkt zu stellen, hat man sich wohl eher darauf konzentriert, wie man seine Parteikollegen zufriedenstellt und wie man den Eltern die Kinder schon möglichst früh wegnimmt“, betont Dieringer Granza.

In der Umstellung auf Bildungsdirektionen sieht Dieringer-Granza einen bloßen Schilderausstausch. „Wer übernimmt die Garantie, dass das Geld bei den Kindern ankommt? Es ist ein offenes Geheimnis, dass es einen Spardruck gibt, den auch die Ministerin unter allen Umständen zu erfüllen hat, daher kann ich mir schwer vorstellen, dass mehr Geld bei den Kindern ankommt“, führt Dieringer-Granza aus.

Es ist ein weiteres Stück Papier beschrieben worden, doch echte pädagogische und bildungspolitische Neuerungen sind kaum zu sehen. „Eine dringend notwendige Qualitätsverbesserung an Schulen lässt nach wie vor auf sich warten. Ohne eine wirkliche Bildungsreform wird sich auch nichts ändern und Lehrer, Schüler und Eltern bleiben weiterhin auf der Strecke“, so Dieringer.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Die Freiheitlichen in Kärnten - FPÖ
9020 Klagenfurt
0463/56 404

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001