Parlament setzt Zeichen für Kinderschutz

VertreterInnen der Parlamentsfraktionen beteiligen sich am 1. Europäischen Tag zum Schutz von Kindern

Wien (PK) - Am 1. Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch haben heute Abgeordnete der Parlamentsfraktionen Luftballons mit Informationskarten vor dem Parlamentsgebäude steigen lassen. Die gemeinsame Aktion wurde im Rahmen der ONEinFIVE-Kampagne der Parlamentarischen Versammlung des Europarats von der Leiterin der österreichischen Delegation und Kontaktparlamentarierin der Kampagne Gisela Wurm (S) sowie Bundesrat Stefan Schennach (S) gestartet. An der Aktion beteiligten sich ferner Christine Muttonen (S), Dorothea Schittenhelm (V), Kathrin Nachbaur (V), Angelika Winzig (V), Judith Schwentner (G) und Robert Lugar (T).

In Europa ist jedes fünfte Kind Opfer von sexueller Gewalt - daher der Titel "ONEinFIVE". Kindesmissbrauch kann dabei in vielen Formen auftreten: Innerhalb der Familie, via Internet, im Zusammenhang mit Kinderpornografie und -prostitution oder in Form von sexuellen Übergriffen durch Gleichaltrige. Ziel der ONEinFIVE-Kampagne ist es, die Unterzeichnung und Implementierung der Lanzarote-Konvention, ein Übereinkommen des Europarates zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch, durch Mitgliedsstaaten des Europarates zu forcieren und das gesellschaftliche Bewusstsein für den Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch zu stärken.

Das Handbuch für ParlamentarierInnen zum Übereinkommen des Europarats zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch (Lanzarote-Konvention) liegt in deutscher Sprache vor und steht auch elektronisch zur Verfügung:
http://www.coe.int/t/dg3/children/1in5/Source/Assembly/Handbook_de.pd
f (Schluss) red

HINWEIS: Fotos von der gemeinsamen Aktion finden Sie im Fotoalbum auf www.parlament.gv.at.

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