Nationalrat – Buchmayr: Endlagerung radioaktiver Abfälle liegt in nationaler Verantwortung

Strahlenschutzgesetz setzt EU-Richtlinie um

Wien (OTS/SK) - Mit einer Novelle des Strahlenschutzgesetzes, die heute auf der Tagesordnung des Nationalrats steht, wird EU-Recht umgesetzt. Geregelt wird darin die „verantwortungsvolle und sichere Entsorgung“ abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle. Vorgesehen ist die Erstellung und Umsetzung eines "Nationalen Entsorgungsprogramms" für radioaktive Abfälle.
SPÖ-Abgeordneter Harry Buchmayr betonte die nationale Verantwortung für die Endlagerung. Ein Großteil der gesetzlichen Verpflichtungen sei in Österreich schon umgesetzt. ****

Österreich sei in der „privilegierten Situation“, keine hochradioaktiven Abfälle, sondern praktisch nur niedrigradioaktive und einen geringen Teil mittelradioaktiver Abfälle entsorgen zu müssen, so Buchmayr. Der größte Teil radioaktiver Abfälle stamme aus der Medizin, gefolgt von Industrie sowie Lehre und Forschung. Gelagert sind die Abfälle seit 2003 in Seibersdorf, was bis 2045 gesichert sei. Für die Endlagerung werde man verantwortungsvolle Überlegungen anstellen müssen, wobei diese Verantwortung nicht delegiert werden könne, so Buchmayr (Schluss) bj/ah

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