Gastronomie legt Vorschlag für raschere Behördenverfahren vor

Wirtschaftskammer legt Pakt für erfolgreichen Standort vor – Zentrale Anlaufstellen für behördliche Verfahren gefordert – Bringt Rechtssicherheit und spart Kosten

Wien (OTS) - Wiens Unternehmerinnen und Unternehmer stehen immer wieder vor derselben Frage: Welche Behörde ist für welches Anliegen und welche Genehmigung zuständig? Besonders in der Gastronomie ist eine Vielzahl von Ämtern und Behörden für die umfassenden Vorgaben und Auflagen verantwortlich. Für die Unternehmer bedeutet das viel Laufarbeit von Behörde zu Behörde und einen enormen Zeitaufwand. Vor allem dann, wenn einzelne Behörden an Verhandlungen nicht teilnehmen und im Nachhinein eine negative Stellungnahme abgeben. Gerade dafür fordert Gastronomie-Obmann Peter Dobcak jetzt eine Änderung:
„Involvierte Dienststellen sollten verpflichtet werden an Verfahren teilzunehmen und wenn sie nicht teilnehmen, sollte das als Zustimmung gewertet werden.“ Denn, so Dobcak weiter: „Steht der Betrieb, dann kostet das Geld. Gerade im Bereich der Betriebsanlagengenehmigungen mühen sich unsere Gastronomen mit den verschiedenen Anlaufstellen und der mangelnden Verbindlichkeit der Auskünfte.“

Die Wiener Gastronomie fordert deshalb darüber hinaus auch die Einrichtung eines echten One-Stop-Shops im Magistrat. Eine Stelle, die alle einzelnen Verfahrensschritte koordiniert und als alleiniger Ansprechpartner für den Betrieb fungiert: „Ein One-Stop-Shop in der Stadt Wien mit rascheren Verfahren und Rechtssicherheit für die Unternehmen wäre ein wichtiger Hebel“, so Dobcak abschließend.

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