Rasinger/Franz: Forschungs- und Pharmastandort für die Zukunft abgesichert

Patienten haben weiter Zugang zu innovativen Medikamenten - Österreichs Pharmaausgaben konnten im OECD-Schnitt gehalten werden

Wien (OTS) - Das finanzielle Gleichgewicht der Krankenversicherungen im Medikamentenbereich wird für drei Jahre gewährleistet. Auch die Unternehmer am Forschungs- und Pharmastandort Österreich können mit einer stabilen Wachstumsperspektive von drei Prozent pro Jahr rechnen. Österreichische Patienten erhalten weiterhin Zugang auch zu neuen Medikamenten. So begrüßten heute, Donnerstag, ÖVP-Gesundheitssprecher Abg. Dr. Erwin Rasinger und ÖVP-Abg. Dr. Marcus Franz, beides Ärzte, die gestrige Einigung zwischen Vertretern der Pharmawirtschaft und dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger. "Das bringt für alle Seiten Vorteile", so die Abgeordneten weiter.

"Und wir als Ärzte und Freiberufler sind grundsätzlich gegen staatliche Zwangsmaßnahmen", so Franz weiter. Die Einigung sei allerdings nur ein erster Schritt. Im ersten Halbjahr 2016 soll auch der Erstattungskodex des Hauptverbands neu geordnet werden, also das Regelwerk für Medikamentenkostenübernahme durch die Krankenversicherungen. Entsprechend dem bisherigen guten österreichischen Weg soll auch dabei bis etwa Mitte des Jahres ein Konsens zwischen allen Beteiligten gefunden werden.

Rasinger ortet zudem in Österreich einen guten Zugang zu Medikamenten. "Dieser Weg soll beibehalten werden." Er verweist auf die Ausgewogenheit durch einen internationalen Vergleich (lt. OECD):
So liegen die Ausgaben für Medikamente pro Kopf in Österreich bei rund 500 Euro (536 Dollar) und sind damit niedriger als in der Schweiz mit etwa 620 Euro (666 Dollar). Am höchsten sind die Ausgaben in den USA mit 957 Euro (1.026 Dollar).

Rasinger und Franz dankten abschließend allen Beteiligten, die mitgeholfen haben, "die schwierigen Verhandlungen zu einem guten Ende zu bringen. Es war ein hartes Ringen, aber das Ergebnis passt", so die beiden Abgeordneten.
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