Christian Ragger: Höchster Strompreis – Kärntner flüchten vor Kelag

10.000 Verbraucher wechselten den Anbieter – Werden Verluste über den hohen Strompreis abgefangen?

Klagenfurt (OTS) - Als „Abstimmung mit den Füßen“ bezeichnet der Obmann der FPÖ-Kärnten LR Mag. Christian Ragger die Tatsache, dass über 10.000 Haushalte in Kärnten ihren Strom- bzw. Gasanbieter gewechselt haben. Viele davon flüchten vor der Kelag, die den bundesweit höchsten Strompreis hat. In keinem anderen Bundesland suchen so viele einen fremden Anbieter außerhalb des Landes wie in Kärnten.

Laut dem aktuellen Strompreismonitor der E-Control zeige sich immer wieder das gleiche Bild. Bei einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh liegt die Kelag mit 795,67 Euro bundesweit an letzter Stelle, während man bei der VKW in Vorarlberg lediglich 636,55 Euro zahlt. Dies ist ein Unterschied von rund 160 Euro jährlich. Ragger fordert einmal mehr LH Dr. Peter Kaiser und Eigentümervertreterin LHStv. Dr. Gabriele Schaunig-Kandut auf, das zentrale Wahlversprechen der SPÖ einzulösen. „Sie haben den Kärntnerinnen und Kärntner den niedrigsten Strompreis in Österreich versprochen. Monat um Monat vergeht, nichts ändert sich, Kärnten zahlt am meisten“, fasst Ragger zusammen.

Auch der jüngst veröffentlichte Rechnungshofbericht über die Kelag-Tochter Wärme GmbH spreche Bände. So wurden demnach über 15 Millionen Euro im In- und Ausland in den Sand gesetzt. „Man geht einfach zu Tagesordnung über, legt hier offenbar den Verlust auf den Strompreis um und verkauft die Kärntnerinnen und Kärntner für dumm. Es ist an der Zeit entsprechende Schritte und Konsequenzen einzuleiten“, so Ragger.

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