Nationalrat – Ecker: Mensch, nicht Flächenbesitz in den Mittelpunkt der Landwirtschaft stellen

Grüner Bericht zeigt Ungerechtigkeiten in Landwirtschaft in Bezug auf Betriebsgröße und Geschlecht auf

Wien (OTS/SK) - Wenig erfreulich ist für SPÖ-Abgeordnete Cornelia Ecker die Einkommenssituation der Bauern und Bäuerinnen in Österreich. Der Grüne Bericht, der am Donnerstag im Nationalrat diskutiert wurde, zeige besonders die ungleiche Situation zwischen kleinen Bauern und Großbetrieben auf: „Bauern in kleinen Betrieben verdienen bei gleichem Arbeitseinsatz um ein Sechstel weniger als Großgrundbesitzer“, kritisiert Ecker und ruft dazu auf, „in der Landwirtschaft nicht den Flächenbesitz, sondern den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen“. ****

Ein Ungleichgewicht beim Einkommen in der Landwirtschaft lasse sich auch in Bezug auf das Geschlecht feststellen. „Die Betriebe von Frauen sind viel kleiner, dementsprechend sind auch die Einnahmen kleiner.“ Nicht zuletzt auch angesichts einer Abnahme landwirtschaftlicher Betriebe um acht Prozent sieht Ecker einen großen Aufholbedarf: „Menschen, die auf dem Feld arbeiten, haben nichts davon, wenn wir alles schönreden. Sie brauchen Taten und keine Worthülsen.“ (Schluss) bj/ph

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